Oculus - Das Böse in Dir

Der junge Tim Russel wird des Mordes an seinen Eltern beschuldigt und verurteilt. Als er 10 Jahre später entlassen wird, ist seine Schwester Kaylie immer noch fest von seiner Unschuld überzeugt. Gemeinsam wollen sie beweisen, dass der mysteriöse, antike Spiegel für den Tod der Eltern verantwortlich ist, denn in ihm lauert das Böse. Als sie die diabolische Macht des Spiegels herausfordern, beginnt der Albtraum ihrer Kindheit von Neuem… Ein Spiegel ist für jeden von uns ein Alltagsgegenstand. Er hängt im Badezimmer, im Schrank, an öffentlichen Orten. Ein Objekt, das uns die Wirklichkeit wiedergibt – zumindest glauben wir das. In dem Film müssen die junge Kaylie und ihr Bruder Tim auf schmerzliche Weise erfahren, wie genau ein solch alltäglicher Gegenstand ihr Leben zerstört. Gerade noch ist die Familie samt einem antiken Spiegel in ein neues Haus gezogen, da beginnen seltsame Vorkommnisse ihr Glück zu gefährden. Scheinbare Affären, aggressives Verhalten, Wahnvorstellungen – langsam aber sicher gewinnt der Spiegel die Macht über die Gedanken der Eltern und treibt ihren Wahnsinn in ein blutiges Ende. Zehn Jahre später schwört die nun erwachsene Kaylie Rache. Zusammen mit ihrem Bruder will sie den Spiegel zerstören. Doch auch das Böse hat einige Tricks auf Lager… Verantwortlich für dieses Grauen zeichnet Regisseur Mike Flanagan, der bereits für den preisgekrönten Low-Budget-Horrorfilm "Absentia" gefeiert wurde. Mit unvermittelten Zeitsprüngen, optischen Täuschungen und gezielten Schreckmomenten kehrt er hier zum klassischen Horror zurück und führt dabei auch seine Zuschauer mächtig in die Irre. Mit Brenton Thwaites (Maleficent), Karen Gillan (Guardians of the Galaxy) und Katee Sackhoff (Riddick) konnte er zudem einen hochkarätigen Cast für sein Projekt gewinnen.

(c) Magazin Frankfurt, 2018