Weigand, Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche

Sie galt als die schönste Frau ihrer Zeit: Eleonore, 1122 in die Dynastie der Herzöge von Aquitanien hineingeboren, heiratete sie 15-jährig den zwei Jahre älteren Ludwig VII., der dann König von Frankreich wurde. Doch die Ehe scheitert. Eleonore tut das Unerhörte und lässt sich nach 15 Jahren Ehe scheiden - genauer: die Ehe wurde auf dem Konzil von Beaugency in Anwesenheit mehrerer Erzbischöfe annulliert, weil mehrere Zeugen die zu enge Blutsverwandschaft bekundeten. Das verhinderte keinesfalls Klatsch und Tratsch, doch während ihr Name überall in den Schmutz gezogen wird, heiratet sie erneut:

Henry Plantagenet, als Heinrich II., König von England. Mit ihm regiert sie, steht im Zenit ihrer Macht. Doch wie soll sie handeln, als Henry sie betrügt? Wird sie aus Rache ihre Söhne (einer davon der spätere König Richard Löwenherz) zur Rebellion anstacheln und alles aufs Spiel setzen – auch ihr eigenes Leben? Erfolgsautorin Sabine Weigand lässt Eleonore selbst ihr Leben erzählen, das größer ist als jeder Roman.

(c) Magazin Frankfurt, 2018