Römische Kunst in Spätantike und Christentum...

Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1991 lehrte der Theologe und Klassische Archäologe Josef Engemann als Professor für Christliche Archäologie an der Universität Bonn. Bis 2006 war der 1926 in Berlin geborenen Engemann einer der Herausgeber des Reallexikons für Antike und Christentum und des Jahrbuchs für Antike und Christentum. Das Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und war vor einigen Jahren wissenschaftlicher Leiter der großen Konstantin-Ausstellung in Trier. Der ausgewiesene Kenner der Kunst des frühen Christentums legt jetzt das ausgesprochen kenntnisreiche Buch aus der fünfbändigen Reihe "Römische Kunst" vor, eine einmalige Gesamtschau der römischen Kunst von den Anfängen bis zum Ende des Römischen Reiches und ein Standardwerk, das die epochale Bedeutung römischer Kunst eindrucksvoll aufarbeitet.

Die Kunst des frühen Christentums entwickelte sich als Teil der allgemeinen materiellen Kultur der Spätantike. Neue religiöse Inhalte und Aufgaben verbanden sich mit Aspekten des römischen Erbes zu einer ganz eigenen Ästhetik als Vorstufe der christlichen Kunst des Mittelalters. Aufwändig und bildstark zeigt Engemann in diesem opulent ausgestatteten Band die Kunst dieser Übergangszeit. Als Kenner der Epoche entwirft er ein umfassendes Panorama des Ausklangs der römischen Kunst unter Einbeziehung der neuesten Forschungsergebnisse.

(c) Magazin Frankfurt, 2018