Blom, Was auf dem Spiel steht

Der 48-jährige Hamburger Philipp Blom hat in Wien und Oxford Philosophie, Geschichte und Judaistik studiert und lebt heute mit seiner Frau, der neuseeländischen Schriftstellerin Veronica Buckley als Schriftsteller und Historiker in Wien. Regelmäßig schreibt er für europäische und amerikanische Zeitschriften und Zeitungen und ist sich sicher – unsere freiheitliche Gesellschaft ist in Gefahr. Was dabei auf dem Spiel steht? Alles! Blom malt dabei ein ziemlich dunkelschwarzes Bild über die Zukunft, aus dem aber immer ein Funken Hoffnung hervorblitzt.

Westliche Gesellschaften sehen sich zwei fundamentalen Veränderungen gegenüber: dem Klimawandel sowie der Digitalisierung und den daraus folgenden Veränderungen unserer Arbeitswelt. Philipp Blom analysiert in seinem furiosen Essay diese globalen Zäsuren. Welche Konsequenzen haben sie für Aspekte wie Wasserverfügbarkeit, Ernten, Fluchtursachen und wie wirken sich diese Entwicklungen auf uns aus?

Dabei geht es auch um die Frage nach der Zukunft der menschlichen Arbeit, verknüpft mit der Frage, ob der Mensch nur etwas wert ist, wenn er arbeitet. Die westlichen Gesellschaften stehen vor einer prekären Wahl: radikale Marktliberale einerseits, autoritäre Populisten andererseits. Sie gaukeln uns einfache Lösungen für die globalen Herausforderungen vor. Nur mit einem illusionslosen, historisch informierten Blick auf die Gegenwart und mit der Überzeugung, dass allen Menschen ein freies Leben zusteht, können wir unsere humane Gesellschaft retten. Der Bestseller Bloms aus dem Jahr 2017 wurde für die jetzt erschienene Taschenbuchausgabe erweitert um Bloms aufrüttelnde Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele "Wir sind alle Kinder der Aufklärung".

Philipp Blom, Was aus dem Spiel steht, dtv, Taschenbuch, ISBN 978-3423349512, 10,90 Euro

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