Blutspende - wichtig für die Blutversorgung

Blutspende

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Schilddrüse

Frankfurt am Main, 8. Juni 2026

Jeden Tag werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt. Zwar wissen die meisten Menschen, wie wichtig Blutspenden sind – doch kaum jemand weiß, was mit einer Spende passiert, bevor sie bei einem Patienten zum Einsatz kommen kann.

Anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni hatten der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen zusammen mit dem Hersteller der Diagnose-Geräte Beckman Coulter Diagnostics Interessenten einen Blick hinter die Kulissen der Blutversorgung ermölglicht, denn zwischen der Blutspende und ihrem oft lebensrettendem Einsatz liegen zahlreiche diagnostische Untersuchungen, hochautomatisierte Laborprozesse und strenge Qualitätskontrollen.

Allein das Frankfurter Zentrallabor des DRK untersucht jährlich rund zwei Millionen Spenderproben - an Spitzentagen bis zu 20.000 – eine Arbeit, die für die Sicherheit der Patientenversorgung unverzichtbar ist, aber meist im Verborgenen stattfindet.

Blutspenden ist notwendig, denn in Deutschland werden täglich rund 15.000 davon benötigt, um die medizinische Versorgung sicherzustellen. Die DRK-Blutspendedienste tragen mit ihren regionalen Strukturen, mobilen Blutspendeterminen, stationären Einrichtungen, Zentrallaboren und Logistikprozessen maßgeblich dazu bei, diese Versorgung rund um die Uhr zu gewährleisten.

Gleichzeitig bleibt die Gewinnung neuer und jüngerer Spenderinnen und Spender eine zentrale Aufgabe, da die demografische Entwicklung auch die Blutspende betrifft.

Seit mehr als 20 Jahren setzt der DRK-Blutspendedienst dabei zur Doagnose auf Systeme von Beckman Coulter Diagnostics. Im Labor in Frankfurt kommen bei der Analyse daebi automatisierte Systeme zum Einsatz, die bis zu 300 Proben pro Stunde verarbeiten können. „Blutspenden sind eine der wichtigsten Säulen unseres Gesundheitssystems. Der Weltblutspendetag bietet eine wichtige Gelegenheit auch die Menschen und Technologien sichtbar zu machen“, sagt Roberto Godoy von Beckman Coulter.

Jede Blutspende durchläuft eine Vielzahl diagnostischer Untersuchungen, wie Blutgruppenbestimmungen, immunhämatologische Analysen, infektiologisches Screening und weitere Tests, die Sicherheit und Qualität der Blutprodukte gewährleisten.

Der Weltblutspendetag am 14. Juni wurde erstmals 2004 von der WHO und ihren nationalen Partnern begangen, um Blutspender weltweit zu würdigen und das Bewusstsein für die Bedeutung einer sicheren und nachhaltigen Blutversorgung zu stärken.

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Hashimoto

Eine der häufigsten Schilddrüsenerkrankungen ist die Hashimoto-Thyreoiditis, für die es mehere Namen gibt, doch die meisten nutzen nur den Namen des sie vor gut einem Jahrhundert endeckenden Arztes: Hakuro Hashimoto. Die Autoimmunerkrankung führt zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse, bei der das Schilddrüsengewebe durch einen fehlgeleiteten Immunprozesses durch T-Lymphozyten zerstört wird und Antikörper gegen schilddrüsenspezifische Antigene gebildet werden. Auf Dauer führt dies zu einer Unterfunktion, auch wenn es anfangs noch den Eindruck einer Überfunktion zeigen kann. Es ist eine leise Karnkheit, die von vieleln Betroffenen mesit still ertragen wird, da für viele von ihnen der Verlauf leicht verläuft. Heilbar ist die Krankheit (noch) nicht und die Symptome sind vielfältig und anfangs schwierig einzuordnen. Da die Ursache nicht behandelbar ist, muss man medikamentös die nicht ausreichend vom Körper produzierten Schilddrüsenhormone oral zuführen.

Was genau die Ursachen einer Hashimoto-Thyreoiditis sein können, ist noch nicht hinreichend geklärt. Neben genetischer Vorbelastung vermutet man auch Stress, schwere Viruserkrankungen, Dysfunktionen der Nebennierenrinde und - nicht zu vernachlässigen - Umwelteinwirkungen. Sehr häufig geht sie bei Frauen mit dem PCD abgekürzten Polyzystisches Ovar-Syndrom einher, einer weiblichen Stoffwechselstörung, die zu Unfruchtbarkeit führen kann. und das bis zu jede achte Frau in Europa betrifft, besonders bei Übergewicht. Ob übermässiger Jodexzess ursächlich ist, wird derzeit diskutiert, scheint sich aber zu bestätigen, was auch die Ernährung zu einem wichtigen Werkzeug macht, um Hashimoto und andere Erkrankungsformen besser in den Griff zu bekommen.

Da Hashimoto ein unspezifisches Beschwerdebild zeigt und schleichend beginnt und so oftmals lange Zeit unentdeckt bleibt, weil man Beschwerden als altersbedingt oder die Wechseljahre schiebt, sollten Sie, besonders, wenn Sie genetisch vorbelastet sind, bei den folgenden Symptomen besser zum Arzt gehen, um eine Erkrankung ausschließen zu können:

Müdigkeit und Schwäche
schnelles Frieren
Muskel- und Gelenkschmerzen
Gewichtszunahme
Haarausfall
chronische Verstopfung
trockene Haut, gegebenenfalls Myxödeme
Zyklusstörungen bei Frauen, gegebenenfalls verringerte Fruchtbarkeit
vergrößerte Schilddrüse wie Kropf beziehungsweise Struma
psychische Veränderungen wie Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit

(c) Magazin Frankfurt, 2026