Und täglich ruft der Wetterstein

Wettersteingebirge hinter dem Eibsee

(c) Smarula CC0 via Pixabay

Der Wetterstein oder zur genaueren Erklärung: das Wettersteingebirge, begrenzt im Süden Münchens als Teil der Nördlichen Kalkalpen Bayern vom österreichischen Tirol. Relativ kompakt liegt es zwischen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld in Tirol und Ehrwald. Sein wichtigster Gipfel ist gleichzeitig Deutschlands höchster Berg: die Zugspitze. Ein ideales Revier für Bergsteiger und Kletterer, in dem Bergwanderer teils große Höhe bewältigen müssen. Seine Nähe zu München und dessen Speckgürtek, der landschaftliche Reiz und die erstklassige Erschließung mit Seilbahnen führen schon seit Jahrzehnten zu einem Run der Touristen

Dennoch gibt es auch im Wetterstein Regionen, an denen man nur selten Menschen begegnet. Auf einer Wanderung rund um die Zugspitze, über die wir kürzlich berichteten, kamen wir vorbei an traumhaften Hotels wie dem Graseck, dem Schloss Elmau und dem Kranzbach in denen man eine Menge für die eigene Gesundheit tun kann.

DER HÖCHSTE DEUTSCHE ICE-BAHNHOF

Ist der Weg das Ziel? Manchmal glaubt man es fast, wenn die Bahn entspannt ihrem Ziel entgegenrollt, durch Wälder und blühende Wiesen, vorbei an blauen Seen, gemütlichen Biergärten, das herrliche Bergpanorama der Alpen stets im Blick. Gerne nutzt nicht nur die Bahn diese Bilder, um im Ausland für einen Besuch Deutschlands per Bahn zu werben.

Doch dann wird man etwas besseren belehrt. Der Zug windet sich von Garmisch-Partenkirchen hinauf nach Klais, das stolz damit wirbt, den höchsten ICE-Bahnhof Deutschlands zu besitzen. Dort wartet schon der Shuttlebus.

Eine Privatstrasse führt von Klais den Berg hinauf ins Elmauer Tal. Gleich bei dessen Eingang grüßt eine große Wiesenfläche und unser Ziel: Das Kranzbach. Das beeindruckende alte Schloss mit seinen gestaffelten Giebeln und den zwei kleinen Torhäuschen liegt auf rund 1.000 Metern Höhe am Rand einer 13 Hektar großen von Wald umgebenen sonnigen Bergwiese. Dieser Anblick fasziniert mich sicher genauso, wie seine Erbauerin Mary Portman. Vom neuen Hotel, dessen größter Teil sich dem Blick verborgen und unter der Auffahrt versteckt, bekommt man erst einmal nichts mit.

Mit einem Drink werden wir an der Rezeption freundlich willkommen geheißen. Die Zimmer seien bald fertig, wir mögen doch bitte solange kurz in der Lobby Platz nehmen. Dort, mit Blick auf den kleinen Kräutergarten hinter dem Haus, hat man schon das Kuchenbuffet aufgebaut und zahlreiche Gäste können und wollen dem leckeren Angebot nicht widerstehen.

Binnen Minutensind die Anmeldeformulare erledigt und wir werden zu unseren Zimmern geführt. Die Sonne scheint durch die Glasfront zum Balkon. Vor meinem Fenster erstreckt sich die weite Liegewiese rund um den Pool mit zwei Wärmebecken an den Seiten. Und von links nach rechts erstreckte sich direkt vor meiner Nase im 180°-Panorama die bezaubernde Bergwelt vom zu Österreich gehörenden Karwendel bis hin zum Wetterstein-Gebirge mit der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg.

Das Kranzbach

(c) Michael Ritter

DAS BERGSCHLOSS DER MARY ISABEL PORTMAN

"The Honourable" Mary Isabel Portman aus London war wohl auch von diesem Blick gefangen genommen. Das schwarze Schaf aus reicher Londoner Familie, konnte sich in Zeiten der Suffragetten, die sich für die Rechte der Frauen einsetzten, manche Sonderwünsche erlauben,denn der Familie gehörten einige Filetstücke in der London City. 1913 unterzeichnete sie den Kaufvertrag über die "Kranzbachwiese bei Garmisch". Zuvor hatte sie in Leipzig Musik studiert, war eine talentierte Geigerin mit einer unglaublich wertvollen Violine, einer Guarneri del Gesù, die zu den begehrtesten Geigen der Welt zählen und schon mal für 10 bis 20 Millionen Dollar den Besitzer wechseln. Mary hatte zahlreiche berühmte Musiker als Freunde.

Eigentlich wirkt das Schloss ein bisschen fehl am Platz, denn die Pläne dafür lieferte ein bekanntes englisches Architekturbüro im Stil der sonst in Deutschland unbekannten englischen "Arts & Crafts" Bewegung, doch ungewohnte Bauten hatten die Einheimischen schon ein halbes Jahrhundert früher kennenlernen dürfen, als König Ludwig II. etwas weiter oeben am Berg auf dem Schachen ein Berghaus errichten ließ, dass zwar äußerlich als "Schweizerhaus" durchaus in die Landschaft passte, jedoch im Inneren teils orientalsiche Pracht verstömten, da der König den Türkischen Saal ganz im Stil des Palastes des osmansichen Sultans Selim III. in Eyüp nachbauen ließ . Die Bergbauern rundum nannten Miss Portmans Neubau schnell "das englische Schloss", da es mit seinen typischen Treppengiebeln mehr an die natursteingemauerten Country Houses in Schottland oder Irland erinnert.

Natürlich durfte ein Konzertsaal nicht fehlen. Leider kam dem Glück mit Ausblick auf die Bergwelt der 1. Weltkrieg dazwischen. Das Geld aus England kam nicht in Deutschland an und die Bauunternehmer forderten das ihnen zustehende Geld. Nachdem die junge Multimillionärin deshalb einige Tage ins Gefängnis musste, war ihr Verhältnis getrübt. Kehrte sie je wieder dahin zurück? Man weiß es nicht und 1931 stirbt sie in der Schweiz.

Nach einer Zeit als Filmkulisse für "Das Schweigen im Walde" und als Erholungs- und Freizeitstätte für junge Leute aus dem Ruhrgebiet diente es nach dem verlorenen Krieg als Erholungshotel für US-Offiziere und dümpelte dann bis 2003 als heruntergekommenes Gästehaus mit der schönen Aussicht vor sich hin. Dann kam der Touristiker Jakob Edinger, erkannte das Pontential und erwarb es aus der Konkursmasse von der Kirche. In den folgenden Jahren verwandelte er es im fortwährenden Kampf mit den Behörden um Denkmal- und Naturschutzauflagen mit immensen Aufwand in eines der schönsten und besten Wellnesshotels Deutschlands.

Das Interior Design des Hauptgebäudes wurde von Ilse Crawford aus London entwickelt, die ohne Budgetbegrenzung und sonstige Restriktionen frei walten durfte. Während die Zimmer im Gartenflügel durch natürliche Materialien geprägt sind mit Holztäfelung, Badezimmer mit Glasfront, privatem Balkon oder Terrasse und herrlichen, freien Blick in die Natur, zeichnen sich die Zimmer und Suiten des denkmalgeschützten Mary Portman House durch ihre individuelle Einrichtung mit einem bunten Mix aus Möbelklassikern, besonders aber durch vom Plüsch entstaubtes Design und mit fetten Hummeln bemalte Tapeten aus. Hier trifft Tradition auf Moderne und geht eine bezaubernde Liaison ein.

Auch die Salons und die Bar zeichnen sich durch Ilse Crawfords Stil aus. Allen gemein ist die unglaubliche Ruhe. Zwar sind in der Woche mehr ältere Gäste im Hotel, doch wird dies an den Wochenende aufgelockert durch zahlreiche Jüngere, die eine kurze Auszeit in dem herrlichen Spa-Resort nehmen. Man kann das Sightsleeping Hotel ohne Zweifel als eines der gelungensten Hideaways der Alpen bezeichnen.

Das Kranzbach hat keine Nachbarn, denn Mary Portman kaufte frühzeitig einen großen Grundbesitz. Busgruppen sucht man vergebens, denn Hausherr Klaus King legt Wert darauf, dass sein Hotel nicht in den gängigen Katalogen auftaucht. Sehr wohl findet man es im Sightsleeper Prospekt von Bayern Tourismus, die so Urlaub für Augenmenschen propagieren.

Das Badehaus des Kranzbach

(c) Michael Ritter

Wellness pur im Badehaus

Auch im Herbst macht es Spaß mit der aufgehenden Sonne das herrliche Bergpanorama zu betrachten. Bei der ersten Tasse Kaffee mit dem Wasser der hoteleigenen Quelle auf dem Balkon fällt der Blick auf den dampfenden Pool. Der über der Wiese hängende Nebel vermischt sich damit. Selbst bei offenem Fenster hört man keinen Lärm, bestenfalls den abendlichen Brunftruf der Hirsche.

Mancher Genießer hat sich dann schon in den Bademantel verkrochen, ist ein paar Runden geschwommen und liest beieiner Tasse Tee aus der Kräuter- und Blumenpracht der Frühlingswiese, die Dallmayr eigens für das Kranzbach herstellt. Die Luft auf 1.000 Metern ist noch kühl, während im Pool 30° C herrschen. Im Sommer kann man sich ins eigene Separee zurückziehen, dass der Gärtner in die hüfthohe Sommerwiese geschnitten hat, im Winter ist alles weiß eingeschneit und die Langlaufloipe verläuft nebenan. Platz und genügend Liegen hat der Gast auf alle Fälle genug.

Puristen reicht es vielleicht auf der riesigen Liegewiese zu liegen, die frische Luft einzuatmen, die nahen aber nicht erdrückenden Berge zu betrachten und gelegentlich seinen Sprung in den Pool oder eines der beiden 36°C warmen Sitzbäder mit Massagedüsen zu machen. Viele Wellnessfans nutzen aber die zahlreichen Saunen und Dampfbäder, die über die Etagen des Baus verteilt sind. Damen können im Lady’s Spa unter sich bleiben. Ohne Einsicht von außen liegt da das ganze Alpenmassiv hinter den raumhohen Panoramafenstern vor einem ausgebreitet und in der Baumwipfel Sauna kann man sich sogar in einem Holzsessel am Fenster gemütlich machen. FKK-Anhänger steht ein Teil der uneinsehbaren Dachterrasse des Badehauses zur Verfügung. Eine Solaranlage auf dem Dach versorgt das Badehaus komplett mit Energie. Im Winter warten Ruheräume mit Kamin auf den Gast. Im Basement gibt es ein breites Angebot an Massagen, Detox- und Beauty-Behandlungen. Mancher Gast verbringt so den ganzen Tag, nur unterbrochen von kurzen Besuchen des kleinen Bistros im Badehaus, wo man sich wieder stärken kann.

Imker Leismüller bei der Arbeit

(c) Michael Ritter

Kulinarisches KRANZBACH

Anders als Nachbar Schloss Elmau, mit exotischen Restaurants und Sterneküche hat der einstige Sternekoch Klaus King bewußt auf Gourmetküche verzichtet und bietet dafür eine Superior-Halbpension. Das angenehm unterteilte Restaurant steht ausschließlich den Gästen zur Verfügung. Nach dem ausgezeichneten Frühstücksbüffet, das wohl kaum einen Wunsch offen lässt, stillt mittags eine „light lunch“ mit zwei Auswahlsuppen und kleinem Salatbuffet den kleinen Hunger. Damit niemand bis zum Abendessen darben muss, gibt es am Nachmittag eine Auswahl an Kuchen und Strudeln. Anspruchsvoll ist das viergängige Auswahlmenü am Abend mit regionalen Spezialitäten und einer vegetarischen Variante.

Alle Gerichte werden dabei in der Küche von dem Thüringer Robert Schappach und seinem Team frisch zubereitet, einem Freund des schonenden Niedrigtemperaturgarens, bei dem das zarte Fleisch saftig und rosa bleibt. Der Menüplan ist ambitioniert und die Küche bemüht sich auch um Sonderwünsche. Bei der Weinauswahl hat man die Wahl zwischen zahlreichen bekannten Weingütern.

Das Käsebüffet überzeugt vollends und bietet morgens und am Abend eine abwechselnde Auswahl von bis zu 30 verschiedenen Käsesorten. Dabei sollte für jeden Geschmack etwas vorhanden sein. Der Schwerpunkt liegt auf dem Alpenraum. Einige ihrer Hartkäse bezieht das Kranzbach aus dem Allgäu, wie die Bergkäse von Jamei Laibspeis‘. „Guter Käs‘ braucht Gefühl und Zeit“ sagt Thomas Breckle, dessen Käse-Affineur. Für ihn zählt primär die Zeit, die der Käse braucht, um optimal zu schmecken. Für die Auwahl ist er mit seinem Partner Martin Rössle oft mit dem Mountainbike unterwegs zu den Lieferanten auf den Almen. Ist der ok, kauft er ihn und laagert ihn später in Kempten im früheren Eiskeller einer Klosterbrauerei ein. Waren die Senner anfangs skeptisch warum er selbst kam und auch noch mehr zahlen wollte , als die bisherigen Abnehmer, doch als er das Geld auf den Tisch legte und sagte, er hole den Käse im Herbst ab, war man schnell handelseinig. Über tausend der großen Käselaiber ruhen in seinem Keller bei gleichbleibend niedriger Temperatur von 10° C und hoher Luftfeuchtigkeit von 99%. „Manchmal reifen sie bis zu fünf Jahren.“ Wenn das Duo nicht aufpasst ist er schnell zu alt und trocken. Doch bis dahin durchlebt er verschiedene Reifestadien bis hin zum Alterszustand mit einer staken Karamellnote. Im Prinzip braucht man dazu kaum mehr als eine gutes Glas Wein, wie beispielsweise Alois Lageders Fòrra Bianco, dann ist der Käse ein Genuss.

Einmal in der Woche werden die Käse mit Wein, Louisenhaller Salz und Wasser geschmiert und von den Käsespezialisten begutachtet. Einige Käse, wie die Schwarze Mamba oder der Zungenbrecher Sbrinz, ein an den Parmesan erinnernder extraharter Käse aus der Innerschweiz, schmecken unglaublich lecker. Die Lagerung bindet jede Menge Kapital, doch geht das Duo keine Kompromisse ein, will aber auch einen weniger zeitintensiven Weichkäse ins Angebot aufzunehmen. Dabei braucht es nicht unbedingt fünf Jahre, damit der Käse schmeckt, einige sind schon nach gut anderthalb Jahren optimal und wenn man sie dann im Winter genießt, fühlt man sich wie durch einen Zeittunnel quasi in Sommer auf der Alpsennerei gezogen. Solche kleinen Spezialitäten wie die ausgesuchten Käse sind für Klaus King wichtig. Bei der relativ geringen Produktionsmenge von Jamei Laibspeis‘ ist er einer der wenigen größeren Abnehmer, die Breckle und Rössle mit rund 25 Kilo Käse pro Woche beliefern.

Eine andere Spezialität ist der Berghonig, den er seinen Gästen anbietet. Zwar sind viele begeistert von der Honigwabe auf dem Frühstücksbüffet, doch die kommt aus dem tiefer gelegenen Alpenvorland bei Weilheim. Das Highlight am Frühstücksbüffet steht dort in ganz banalen Gläsern und stammt von den rund 60 Bienenvölkern der Familie Leismüller, die etwas oberhalb des Kranzbacher Waldes ausschwirren.

Hauptberuflich sind die Leismüllers bayrische Berufsjäger. Als im Juni 2015 die Führer der Welt sich zum G7-Treffen im nahen Schloss Elmau trafen hatte man frühzeitig alle Wege abgesperrt, einen mehrere Kilometer langer Sicherheitszaun errichtet und Tausende Militärs, Polizisten und Scharfschützen auf den Berghütten, Straßen und in den Wäldern postiert. Auch das Kranzbach war einbezogen, denn anderen Gästen wäre die Anreise versagt geblieben. Mitarbeiter des Hotels wurden dort kaserniert und die Leismüllers durften sich nur mit schriftlicher Genehmigung und unter Aufsicht der Polizei um ihrer Bienen kümmern. Mit seinem Understatement ist das Kranzbach eine Art Gegenentwurf zum protzigen Schloss Elmau, dem es viele frühere Stammgäste abgewarb, denen die rigorose Umwandlung in ein stylisches Ultra-Luxus-Resort nicht passte. Viele sind heute Stammgäste des Kranzbach und freuen sich auf ein Wiedersehen mit alten Freunden und Bekannten, wenn das Hotel zu seinen Stammgästewochen einlädt – für Paare und Einzelreisende getrennt. Manchmal hat man dann sogar die Chance im Restaurant richtig gut auf Sterneniveau zu essen.

Doch zurück zum Honig. Anders als im 450 Meter tiefer gelegenen Weilheim ist der Ertrag der Bienenvölker auf über 1000 Metern Höhe vergleichsweis gering, denn die Bienen benötigen eine Mindesttemperatur von rund 15° C um außerhalb des Bienenstocks aktiv zu werden. Die Leismüllers sind sich sicher, dass sich der Minderertrag lohnt und sie dafür den reinsten Honig Deutschlands produziere, denn genmanipulierte Pflanzen und mit Pestizid gespritzten Raps sucht man hier oben vergeblich. Von naturgeschützten Wiesen und Wäldern im Umkreis bringen die Bienen unbelasteten Honig zurück und Leismüller sen. kann mit einer Laboranlayse belegen, welche Alpenpflanzenpollen in seinem Blütenhonig vorhanden sind. Das liest sich dann wie ein Querschnitt von „Was blüht denn da“. Auch geschmacklich spürt man den Unterschied zu dem Honig aus dem Alpenvorland, denn er brennt nicht beim Abgang, sondern ist fruchtiger und deutlich milder. Den Honig liefern die Leismüllers übrigens exklusiv an das Kranzbach, für einen Verkauf sei die Produktion zu gering.

Der Honig passt vorzüglich zum Brot, für das Edinger 2015 den Baiersbronner Bäcker- und Konditormeister Eberhard Holz gewinnen konnte. Der früheren Bäcker-Europameister war „Hoflieferanten“ zahlreicher deutscher Sterneköche und ist auch im wohlverdienten Ruhestand viel öfter in der Backstube, als er vertraglich eigentlich müsste. Rund 70 unterschiedliche Brotsorten, Brötchen. Croissants, Brezeln etc. findet man auf einer Seite des Frühstücksbüffets. Die Schokolade, die Holz schöpft ist köstlich, pur oder mit eingearbeiteten Nüssen und Körnern. Kaum einer der Gäste geht abends am Ausgang des Restaurants an dem Tischchen vorbei, ohne sich daran bedient zu haben. Zu Weihnachten backt er mit den Hotelgästen Plätzchen.

Irgendwann ist es dann wieder Zeit abzureisen. Wer keine weite Reise hat, kann nach dem Check-Out den Tag noch im Badehaus verbringen. Die meisten Gäste nutzen dieses großzügige Angebot gern. Für uns steht der Shuttle zum Bahnhof bereit und mit der Bahn geht es zurück in die Stadt. Man kann die vielen Stammgäste gut verstehen, die immer wieder gerne zurückkommen.

MR

Spannendes Interior Design

(c) Michael Ritter

(c) Magazin Frankfurt, 2017