alltours - Wachstumspläne für Winter 2019/20

Kataloge alltours Winter 20197/20

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Ganz so gelaufen, wie erhofft ist der vergangene Winter beim Düsseldorfer Reiseveranstalter alltours leider nicht. Statt einer Ergebnissteigerung wird für dieses Geschäftsjahrs eher das Ergebnis des Vorjahrs erwartet. Doch da der Grund dafür nicht bei den Düsseldorfern lag, ist man für den kommenden Winter zuversichtlich und will in der kommenden Wintersaison um sechs Prozent bei der Zahl der Gäste im Vorjahrsvergleich zulegen. Als Wachtumsbringer setzt man dabei vor allem auf die Kanaren, die Fernziele und Ägypten. Auch der Urlaub mit individueller Anreise wird immer beliebter. Mit insgesamt 12.000 Häusern hat man die Zahl der buchbaren Unterkünfte von zuvor knapp 4.000 förmlich explodieren lassen.

Bei den Preisen können sich die Reisenden freuen, denn für viele Destinationen konnte alltours günstigere Konditionen aushandeln. Für die wichtigen Kanarischen Inseln sinkt der Preis im Winter durchschnittlich um drei Prozent. Das Gute daran: es stehen alltours wieder ausreichend Flugkapazitäten zur Verfügung. Hier hatte im vergangenen Jahr nach dem Aus von Air Berlin die überraschende Germania-Pleite Geschäftsführer Willi Verhuven das sicher geglaubte Geschäft verhagelt. Wegen der plötzlich fehlenden Flugsitze konnte der Veranstalter die starke Nachfrage seiner Kunden nicht mehr bedienen.

Neben den Kanaren setzt Verhuven im Winter stärker auf die Fernstrecke und bringt zusätzlich zu Zielen in der Karibik und in Asien Reisen ins begehrte Reiseland Südafrika auf den Markt. Da ein Großteil der Reisen zwischenzeitlich online gebucht wird, dienen die nach wie vor erhältlichen Katalogen nur die wichtigsten Hotels in Printversion heraus. Wem die dort präsentierten 350 Häuser auf der Fernstrecke nicht ausreichen, findet sicherlich bei den zusätzlichen 1.500 Hotels eine geeignete Bleibe, die nur über die Systeme buchbar sind.

Bei der auch bei alltours zunehmend beliebter werden individuellen Anreise zu europäischen Zielen sind fast alle Badeorte, Wintersportziele und Metropolen Europas buchbar, für die Gäste nach Wahl mit dem PKW oder der Bahn oder dem Flieger anreisen können. Es sind dabei nicht nur die Topstädteziele, auch ausstrebende Metropolen sind im Angebot. Skifreunde können sich über ein breites Angebot an neuen Berggasthöfe und Pensionen freuen.

Ganz ausgestanden, weiß auch der langjährige Reiseprofi Verhuven, sind die Flugengpässe des letzten Winters noch nicht. Die Nachwehen der Germania-Pleite kommen dabei ungut mit dem Ausfall der bei Ferienfliegern beliebten Boeing 737 Max-Flotte hinzu, deren Ende noch nicht absehbar ist. Vor allem Bulgarien und die Kanaren sind davon betroffen.

Zunehmend kürzer wird auch die Entscheidungen der Urlauber für ihre Buchungen. Dabei führt der heiße Sommer 2018 bei manchem Reiselustigen dazu sich bei der Buchung Zeit zu lassen und eventuell das schöne Wetter in der Heimat auszunutzen. Gar nicht so unvernünftig bei der derzeitigen Klimadiskussion, der alltours-Chef Willi Verhuven Sympathien entgegenbringt. Dennoch bricht auch durch "Fridays for Future" die Lust der Deutschen am Urlaub in der warmen Mittelmeerregion nicht ab, wie das gut laufende Geschäft für Ziele in der Türkei, Ägypten, Tunesien und Mallorca zeigt. Gerade auf Mallorca freut sich Verhuven deshalb über die zahlreichen unternehmenseigenen Allsun-Hotels, die mit hoher Qualität und erstklassigem Preis-Leistungs-Verhältnis bei den Gästen sehr gut ankommen.

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(c) Magazin Frankfurt, 2019