Mozart, Sinfonien 40 & 41, Blomstedt

Mozart, Sinfonien 40 & 41, Blomstedt

(c) BR Klassik/Naxos

Mozarts beiden letzten Sinfonien sind in den Augen vieler Wissenschaftler, Interpreten und des Konzertpublikums noch heute ein regelrechtes Wunder. Niemand weiss bisher aus welchem Anlass Mozart sie geschrieben hat und es ist unbekannt ob er noch selbst in den Genuss gekommen ist, sie zu Lebzeiten und nicht erst im Himmel jemals selbst vom Orchester vorgespielt bekommen hat.

Vor allem die Sinfonien g-Moll KV 550 (Nr. 40) und C-Dur KV 551 (Nr. 41), die mit dem Beinamen „Jupiter“ geehrt wurde, sind es, mit denen Mozart sein Vermächtnis auf sinfonischem Gebiet für Generationen von Musikern manifestierte. Schon um 1800 wurde die beliebte „große“ g-Moll-Sinfonie als das „Gemälde einer leidenschaftlich ergriffenen Seele“ gepriesen. Wie ihre ebenfalls große Schwester, die „Jupiter“-Sinfonie in C-Dur, zählt sie heute zu den meistgespielten und bereits in zahllosen Aufnahmen verewigten Werken der klassischen Musik.

Trotzdem offenbaren sich diese vor Beethoven wohl tiefgründigsten aller Sinfonien in jeder Interpretation neu, insbesondere dann, wenn ein Meister seines Fachs wie Herbert Blomstedt am Werk ist: „Alle dunklen Seiten des menschlichen Daseins hat Mozart in die g-Moll-Sinfonie hineingebracht“, meint Herbert Blomstedt, den die „Leidenschaftlichkeit“ des Meisterwerks zeitlos fasziniert.

Der bedeutende schwedische Dirigent Herbert Blomstedt, der sich als regelmäßiger Gastdirigent eng mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks verbunden fühlt, dirigierte die g-Moll-Sinfonie in Konzerten am 31. Januar und 1. Februar 2013 und die „Jupiter“-Sinfonie am 21. und 22. Dezember 2017 im Herkulessaal der Münchener Residenz. Das neue Album von BR Klassik präsentiert die beiden großartigen Schlusssteine von Mozarts sinfonischem Schaffen in bester aufnahmetechnischer Klangqualität.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018