Vagedes, Die vegane Revolution

Vagedes, Die vegane Revolution

(c) Westend

"Vagedes? Was ist das denn für ein Name? Ist das ein griechischer oder ein spanischer Name?" so gebinnte Christian Vagedes seine Vorstellung auf seiner Website, um dann den Leser darüber aufzuklären, dass Vagedes ein deutscher Nachname sei, der zuerst im westfälischen Münster aufgezeichnet wurde und »Die Kinder des Landvoigts« bezeichnete. In der geadelten Form erinnert noch der klassizistische Architekt Adolph von Vagedes, der Planer der Düsseldorfer Kö, der zu Goethes Zeit Schlösser und Landhäuser baute, Gedichte schrieb und vertonte, Aber wer ist der heute unter uns weilende Christian Vagedes, übrigens ein Anagramm von »Da ist vegan sicher«?

Der 47-jährige Kieler Designer, Verleger und Publizist engagiert sich seit Jahren gesellschaftspolitisch und hat den veganen Aufbruch in Deutschland maßgeblich angeregt und mitgestaltet. 2010 gründete er die Vegane Gesellschaft Deutschland, 2011 die Messe veganfach und 2014 das veganmagazin, dessen Chefredakteur und Herausgeber er ist.

Vagedes ist sicher, dass ein veganes Leben besser für Körper, Gesellschaft und Umwelt ist. Die Massentierhaltung hingegen verursacht mehr tödlichen Feinstaub als der Autorverkehr, für das Soja der Massentierhaltung brennt der Amazonas, die Hälfte des Plastiks in den Meeren besteht aus Fangnetzen.

Warum hat sich die vegane Idee noch nicht durchgesetzt? In seinem Buch beleuchtet Vagedes die historischen und kulturellen Hintergründe und fordert einen Perspektivwechsel, denn: Vegan ist der Elefant im Raum! In Zeiten des Klimawandels sollten wir endlich damit beginnen, über unseren Tellerrand hinauszuschauen. Vor allem aber auch auf das, was auf dem Teller liegt.

Es gibt eine einfache Lösung, um das ganze Bündel an Umwelt- und Klimaherausforderungen in den Griff zu kriegen: den Veganismus. Mit veganer Ernährung könnten 49% des emittierten CO2 eingespart werden. Das Zauberwort heißt hier Transformation: Wir müssen unsere Nahrung besser und gesünder produzieren und können so unseren Planeten retten! Zum Beispiel den Regenwald, der für Tierfutter gerodet wird. Und unsere Böden, die wir in Glyphosat und Gülle ertränken. Wenn wir die Sache richtig angehen und stärker auf Qualität als auf Quantität setzen, muss am Ende auch niemand verzichten. Im Idealfall leben wir gesünder und essen mit Genuss. Und das Beste ist: Wir können heute damit anfangen, die Welt zu retten.

Christian Vagedes, Die vegane Revolution: Gesünder leben, Tiere schützen und den Planeten retten, Westend-Verlag, Broschur, 224 Seiten, ISBN 978-3864892882, 17,95 Euro

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(c) Magazin Frankfurt, 2021