Pamuk, Der Islam, das Islam, was Islam?

Pamuk, Der Islam, das Islam, was Islam?

(c) Gütersloher Verlagshaus

Was sagt der Koran zu Facebook und anderen terroristischen Netzwerken? Welches Smartphone ist für den In-Dschihadisten das richtige? Wie es sich für einen ordentlichen Deutschen gehört wird der Karabettist Kerim Pamuk in seinem Bühnenprogramm "Burka & Bikini" grundsätzlich und erklärt Gott, Allah und die Welt der Dessous: Welcher Bikini harmoniert mit meiner Burka? Wie bringe ich meinem dauergrillenden Moslemnachbarn sachlich die Hausordnung bei? Strebt „der Islam“ die globale Herrschaft an? Warum sind Salafisten und deutsche Beamte Brüder im Geiste? Bibel oder Koran: Wer von beiden schickt zuerst die Freundschaftsanfrage? Burka & Bikini erzählt über das Vertraute im Fremden und das Fremde im Vertrauten. Auf der Bühne spinnt, spielt und spricht Pamuk und hat dabei immer das große Ganze im Blick, denn als wahrer Konvertit ist er päpstlicher als der Papst und deutscher als der Deutsche. Ein Abend für Frau und Mann, für Hirn und Zwerchfell.

Jetzt hat er mit "Der Islam, das Islam, was Islam?" ein Lexikon für Durchblicker von A wie "Abfall vom Islam" bis Z wie "Zuckerfest" aufgelegt, denn er sagt sich "Religion darf man nicht den Religiösen überlassen". Mit neun Jahren kam der heute 46-jährige Türke nach Hamburg, wo er auch heute noch lebt und arbeitet. Als Schriftsteller und Kabarettist bewegt er sich im Spannungsfeld seiner beiden Kulturen. Seine Bühnenprogramme finden begeisterte Resonanz. Mit "Alles roger, Hodscha" oder "Allah verzeiht, der Hausmeister nicht" hat Pamuk bereits zwei erfolgreiche Bücher vorgelegt. In seinem neuen Buch fragt er sich: Warum werden Männer schwul, wenn Frauen Auto fahren? Ist Dschihad die islamische Form der Butterfahrt und sind Schiiten Globuli? Kerim Pamuk führt auf bisher nicht gekannte Weise ein in die Welt des Islam: mit scharfem Witz und hintergründigem Humor. Von A wie Allah bis Z wie Zahnschmerz erklärt er uns das Leben und Denken der Muslime. Ein Buch, so ernsthaft, dass kein Auge trocken bleibt, und man am Ende verblüfft erkennt: Der Islam ist viel bunter und witziger als gedacht.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017