Boning, Im Zelt

Boning, Im Zelt

(c) rororo



Zelten – da denken die meisten von uns doch an Sommerurlaub, romantische Abende am See, Lagerfeuer, Luftmatratzen und Grillwürstchen. Vielleicht noch an Mücken. Was aber, wenn das Zelt zum Schlafplatz im Alltag wird?

Im September sind die Temperaturen draussen meist noch ganz in Ordnung, doch im Dezember oder Januar erinnern wir uns alle an eisige Minusgrade, bei der man sich am liebsten im warmen und gemütlichen Zuhause bequem macht. Nicht so Wigald Boning. Für sein neues Buch hat er ein halbes Jahr draußen gelebt, nicht von März bis Oktober, sondern von Oktober bis März. Respekt! Über Herbst und Winter, bei Wind und Wetter hielt er über 200 Nächte am Stück durch. Er sagte Matratze und Federbett ade und schlief draußen. Was er dabei erlebt und welcher Traum dabei in Erfüllung geht, erzählt er in diesem Buch.

Sein Zelt hat er auf Campingplätzen aufgeschlagen, in Gärten, Parks, auf Bänken, auf Balkonen Hausdächern und ja, auch in Flussbetten. Dabei musste er leider auch feststellen, dass ein rotes Zelt beim Wildcampen eher ungeeignet ist, eine Woche Dauerregen die Moral erheblich sinken lässt und Kekse, die eigentlich als Notreserve gedacht waren, auch von Mäusen geschätzt werden. Aber er wäre nicht Wigald Boning, wenn er nicht all diesen Widrigkeiten trotzen würde – wozu auch das Kopfschütteln sämtlicher Freunde und Bekannten gehört.

Boning ist bekannt für seinen Hang zu ungewöhnlichen Hobbys, seine Leidenschaft gegenüber scheinbar nebensächlichen Dingen, seine Recherchelust und Phantasie. Der Moderator und Comedian wurde für seine Arbeit mit verschiedenen Preisen wie dem Goldenen Löwen, dem Adolf-Grimme-Preis, Bambi und Echo ausgezeichnet.


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(c) Magazin Frankfurt, 2017