Leuchtende Vergangenheit - Lampen Sammlung Touché

Touché, Leuchtende Vergangenheit

(c) Nünnerich-Asmus

Am Anfang standen die wärmende Kraft des Feuers und seine lebensspendende Lichtwirkung. Lampen waren dabei eine Möglichkeit das Feuer festzuhalten, gleichsam das Licht zu "domestizieren". So zieht sich die Entwicklung dieser Leuchtkörper wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit.

Bruchstücke aus Ton sind archäologische Zeugnisse prähistorischer Lampen; metallene Exemplare wurden bereits in antiken Hochkulturen gefertigt; und später wurde nicht selten ein wahres Kunstwerk aus diesem Gebrauchsgegenstand, wie die zauberhaften Beispiele des Jugendstils zeigen. Egal zu welchen Zeiten sich der Mensch Licht in seine Unterkunft holte, benötigte er ein Behältnis zum Festhalten des Feuers. Dieses Buch wirft einen einzigartigen Blick auf die Entwicklungsgeschichte der Lampe, zeigt die Formenvielfalt des Leuchtkörpers und erläutert die technischen
Voraussetzungen, welche die Nutzung der Lichtquellen ermöglichten. Zahlreiche Fotos und Detailabbildungen zeigen ein beinahe unerschöpfliches Spektrum an Farben, Materialien und Ausprägungen.

Dr. Werner Touche ist Sammler und seine Samlung umfasst rund 3.500 Exponate. Gerade hat er beim Nünnerich-Asmus Verlag eine Neuauflage seines Buches herausgebracht. Während die erste Auflage mehr eine Erweiterung seiner Ausstellungsbrochure für eine Sonderausstellung von 1999 war, geht er bei der Neuauflage seines Buches in die Vollen und beschreibt auf reich bebilderten 484 Seiten (dreimal so viel wie die Vorauflage) nicht nur seine Sammlung, sondern auch eingehend die Geschichte der Beleuchtung, der Erdölnutzung und der Petroleumbeleuchtung sowie die verschiedensten Lampentypen und deren Formenvielfalt. Eine Auswahl aus dieser Vielfalt wird im neuen Kulturhistorischen Zentrum des Hamaland-Museums Borken zu sehen sein.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017