Probst, Spiegelmord

Porbst, Spiegelmord

(c) Fischer Taschenbuch

Er war ein Monster und jetzt ist er endlich tot. Waren seine Opfer auch seine Henker? Dem geht der neue Psychothriller von Claus Probst auf die Spur. Nach dem Mord an einem Mann, der offenbar seine Tochter misshandelt hat, geraten fünf Frauen in den Fokus der Polizei. Sie alle wurden Opfer brutaler Gewalt und sind Patientinnen der Psychotherapeutin Carmen Mingus. Hat diese eine der Frauen zur Selbstjustiz motiviert oder ist der frühere Gangster Manfred Gold in die Tat verwickelt?

Als ein weiterer Mann auf grausame Weise stirbt, muss sich Kommissarin Lena Böll fragen, ob das Verständnis, das sie für die Motive der Taten empfindet, ihr nicht selbst zur Falle wird. "Die Angst besiegt man nicht, indem man vor ihr flüchtet oder sie umgeht." "Sondern?" "Man läuft mitten durch sie hindurch." schreibt Probst. Er muss es wissen, den der erfolgreiche Autor Claus Probst studierte selbst Medizin und durchlief Ausbildungen in tiefenpsychologischer Psychotherapie sowie in Trauma- und Verhaltenstherapie und arbeitet in seiner Praxis als Psychotherapeut und Kinder- und Jugendpsychiater.

(c) Magazin Frankfurt, 2017