Niedermeier, Der Tod kam zum Dessert

Niedermeier, Der Tod kam zum Dessert

(c) Gmeiner

Es muss nicht immer ein Kommissar sein, der bei Verbrechen in Frankfurt Licht ins Dunkel bringt. Der aus der schönen bayrischen Donaustadt Regensburg stammende Christof A. Niedermeier kam nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Passau und im englischen Norwich nach Frankfurt, wo er seit inzwischen mehr als 20 Jahren lebt und arbeitet. Neben seiner Arbeit in einem internationalen Großkonzern schreibt er bereits seit vielen Jahren Krimis, wobei ihn die Psychologie seiner Figuren fasziniert. Was bringt einen Menschen dazu, einen anderen zu ermorden? Wo liegt die Wurzel des Bösen? Dabei taucht er regelmäßig in andere Welten ein, wie ins Milieu von Spielcasinos oder in die japanische Megametropole Tokio. Niedermeier reist gern, liebt die Sonne Italiens und dessen leckere Mittelmeerküche.

Wen wundert es, dass er für seine neuen Krimis als Forschenden den Küchenchef Jo Weidinger gewählt hat, der in seinem noch nicht lange eröffneten Restaurant "Waidhaus" einen prestigeträchtigen Auftrag bekommt - er soll das Festbankett für den Geburtstag eines bekannten Frankfurter Unternehmers ausrichten. Kurz nach dem Dessert ist der Firmenchef tot und die Festgesellschaft ist schockiert. Rasch stellt sich heraus, dass er vergiftet wurde. War das Gift in seinem Essen? Das kann Jo unmöglich auf sich sitzen lassen und als auch noch sein Lehrling unter Mordverdacht festgenommen wird, bleibt ihm keine andere Wahl: Er muss den hinterhältigen Mörder auf eigene Faust aufspüren.


Christof A. Niedermeier, Der Tod kam zum Dessert, Gmeiner-Verlag, Broschur, 346 Seiten, ISBN 978-3839227015, 14 Euro

(c) Magazin Frankfurt, 2020