Horst, Kaltes Land

Horst, Kaltes Land

(c) Goldmann Verlag

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Er hat Macht, er hat Geld, doch seine Identität kennt niemand. Aus dem Dunkel zieht er die Fäden und handelt mit allem, was viel Geld bringt: Drogen, Waffen und Menschen. Sein Glück: Mit dem Flüchtlingsstrom kommen viele Verzweifelte nach Deutschland und müssen abtauchen. Unter ihnen findet er die willfährigen Handlanger für seine Geschäfte. Als einer von ihnen an einem verschluckten Päckchen Kokain stirbt, ermittelt Kommissar Steiger. Steiger, der der eigentlich Thomas Adam heißt, legt sich gerne mit seinen Chefs an. Doch er will Gerechtigkeit um jeden Preis, auch für die, die offiziell gar nicht existieren. Er wird nicht aufgeben, bis er ihn gefunden hat – den Mann im Hintergrund. Das Buch befasst sich unter anderem mit der hochaktuellen Situation minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge in Deutschland.

Als der Autor sich dieses Thema aussuchte waren sich nur Fachleute dessen Brisanz bewusst und auch die Medien ignorierten sie, obwohl das eher vorsichtig reagierende BKA schon länger schätzte, dass es derzeit rund 6.000 vermisste unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gibt.

Hauptberuflich ist Norbert Horst - Anfang 50 - Kriminalhauptkommissar und hat schon in zahlreichen Mordkommissionen ermittelt. Für seinen Erstling "Leichensache", erhielt er den Friedrich Glauser Preis 2004 für das beste Krimidebüt, "Todesmuster" wurde mit dem Deutschen Krimipreis 2006 ausgezeichnet und auch "Splitter im Auge", der erste Band seiner Serie um Kommisar Steiger, dessen dritten Band wir jetzt vor uns haben, zählte in der Krimiliste der ZEIT zu den zehn besten Spannungsromanen des Jahres 2012.

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