Child, Die Gejagden

Jack Reacher ist der eigenwilligste Ermittler der amerikanischen Thrillerliteratur: nversöhnlich, unerbittlich, unschlagbar. Als er in seinem 15. Fall den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei betritt, ahnt Reacher noch nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um dort seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige US-Soldat ist auch Reacher Reservist und erhält dort prompt seine Einberufung. Außerdem wird er des Mordes angeklagt und verhaftet. Doch Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, obwohl seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen?

Lee Child verdankt seine außerordentliche Karriere als Krimiautor einer eher unangenehmen Lebenssituation: 1995 kündigte man ihm wegen einer Umstrukturierung seinen Job beim Fernsehen. Der Produzent so beliebter Krimiserien wie „Prime Suspect“ („Heißer Verdacht“) oder „Cracker“ („Für alle Fälle Fitz“) machte aus der Not eine Tugend und versuchte sich als Schriftsteller. Was selbst wie ein Roman klingt, entspricht in diesem Fall der Wahrheit: Bereits mit seinem ersten Thriller um den Ermittler Jack Reacher landete Child einen internationaler Bestseller. Er war zugleich Auftakt der heute mehrfach preisgekrönten „Jack-Reacher“-Serie. Der 1954 im englischen Coventry geborene Autor lebt heute in den USA und in Südfrankreich.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017