Bragi, Hochland

Bragi, Hochland

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Der 41-jährige Steinar Bragi gehört zu den ungewöhnlichsten Thrillerautoren Skandinaviens. Mit "Frauen" gelang dem isländischen Autor 2010 die Nominierung für den Literaturpreis des Nordischen Rats und der internationale Durchbruch. Auch sein Thriller "Hochland" wurde von der Kritik hochgelobt und mit den Horrorgeschichten Stephen Kings verglichen und erschien in zwanzig Ländern.

In dem Buch machen sich zwei junge Paare aus Reykjavík mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue, menschenfeindliche Bergwelt des isländischen Hochlands. Als dichter Nebel aufzieht, kommen sie vom Weg ab und rammen ein Haus, das in der Einöde plötzlich wie aus dem Nichts vor ihnen aufragt. Notgedrungen müssen sie die Nacht dort verbringen.

Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Was lauert dort draußen in der Sandwüste? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Zunehmend panisch geraten die Städter miteinander in Streit, und ihre Versuche, den Weg zurück in die Zivilisation zu finden, werden immer verzweifelter. Gibt es ein Entrinnen?
Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte ... Gragi gelang damit ein verstörender Pageturner vor der einzigartigen Kulisse des isländischen Hochlands.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017