Böttinger, Friedrichsruhe ein kulinarischer Krimi

Böttinger, Friedrichsruhe

(c) Gmeiener Verlag

Hohenlohe ist nicht nur der Name eines bekannten Adelsgeschlechts, es steht auch für eine vielseitige Genießer-Region. "Gut essen und trinken kann man da", "ein wahres Feinschmeckerparadies" – diese Sätze hört man oft, wenn man von diesem Landstrich im Nordosten Baden-Württembergs redet. Ute Böttinger, eine gebürtige Schwäbin, hat die Liebe in ein 130-Seelen-Dorf bei Öhringen im Hohenloher Land verschlagen. Die ehemalige Lokalredakteurin hat einen Faible für kulinarische Themen und beschäftigt sich damit freischaffend seit Jahren. Auch in ihrem Debüt-Krimi stellt sie neben Land und Leuten die kulinarischen Leckerbissen der Region, wie Blootz oder Holunderblütensekt, Hohenloher Ziegenkäse oder schwäbisch-hällischen Landschweinschinken vor und zeigt auf einer Tour quer durch die Region so manch versteckten Platz wie das Kunstquartier Appensee oder erzählt die Geschichte hinter beliebten Sehenswürdigkeiten wie dem Hohenloher Freilandmuseum und der Ruhestätte des Götz von Berlichingen.

In ihrem ersten Krimi hat sie es gleich schwierig begonnen. Denn da gibt es keine Zeugen, keinen Tatort und auch keine Leiche. Für Olaf Ben Struck sollte es eigentlich sein großer Tag werden, denn auf der Landesgartenschau in Öhringen hätte man dem jungen talentierten Sternekoch den zweiten Michelin-Stern verliehen. Aber die Bühne bleibt leer. Es gibt nur eine unvorstellbar grausige Spur, die Hauptkommissar Karl Friedrich von Bühl und seine junge Kollegin Maria-Lena Dambach auf den Plan ruft. Und bald ermitteln sie in einem Fall, der selbst bei hartgesottenen Kommissaren Gänsehaut verursacht.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017