Straube, Next Chef Jonas Straube Crossover

Straude, Next Chef Joas Straube Crossover

(c) Tezbner

Er war gerade einmal 26 Jahren geworden, da gewann Jonas Straube 2016 den „Next-Chef-Award“. Er kocht als Sous-Chef in der Hamburger „Störtebeker Elbphilharmonie“, in einem der gefragtesten Bauten Deutschlands. Der junge Star der Crossover-Küche präsentiert in dem jetzt erschienenen Teubner-Kochbuch die Siegermenüs aus dem Koch-Wettbewerb und weitere beeindruckende Kreationen – mediterran, asiatisch, sweet, craft cooking. Für viele ambitionierte Leser wird dieses Werk mehr als ein Kochbuch sein, denn es gibt Inspiration und ist schon beim Lesen ein Erlebnis.

Jonas Straube hat bei dem Wettbewerb gekämpft oder besser: Er hat gekocht was das Zeug hält. In einer Live-Challenge musste sich der junge Koch gegen teils ebenso junge Mitbewerber durchsetzen. Im Finale schaffte es Straube, die Jury bei einer äußerst anspruchsvollen Aufgabe, der Zubereitung eines Hauptgerichts auf höchstem Niveau, die Zusammensetzung der Vier-Pfeffer-Sauce treffend zu erschmecken und die Jury durch seine Mischung aus Improvisationstalent, Kreativität und unaufgeregter Professionalität zu überzeugen. Das jetzt vorliegende Kochbuch zur Crossover-Küche ist der Siegerpreis, auf den er nun zu Recht stolz sein kann. denn er hat seine komplette Kochleidenschaft auf diesen Seiten verewigt. In einem persönlichen Interview berichtet er über seinen Alltag als Koch und stellt Rezepte vor, die ihn prägten und während des Wettbewerbs zum Sieg führten: von den Basiscs, den Lehrjahren im Sauerland über die Haute Cuisine in St. Moritz zum „Coast“ auf Mallorca, wo sich sechs junge Leute aus der Gastronomie, direkt am Meer eine Villa teilen – mit wildem Leben und wilder Küche zum „Coast“ in Hamburg, wo er in wenigen Monaten Souschef wurde.

In seiner Crossover-Küche werden verschiedene Zutaten und Zubereitungsmöglichkeiten miteinander kombiniert. Diese Art zu kochen, ist besonders kreativ. Denn hier geht es darum, die Bestandteile einer speziellen, regionalen Kochkunst zu verstehen und sie mit ganz Neuem zu vereinen. Die typischen Aromen der unterschiedlichen Kulturen eröffnen zusammen neuartige, interessante Geschmackswelten. Dabei entwickelt Jonas Straube sensationelle Gerichte, die Eindruck machen: „Tuna-Tataki mit Nussbutter, Sesampüree und Trüffel-Ponzu“ oder „Bretonischer Hummersalat mit Spargel, Tomaten, Himbeeressig und Haselnüssen“ zum Beispiel. Im Buch wird jeder Zubereitungsschritt eingängig erklärt, damit der Leser die Crossover-Rezepte zu Hause nachkochen kann. Durch seine Tipps zum Anrichten werden die Gerichte zu wahren Hinguckern.

Dass es nicht immer aufwendig sein muss beweist sein „Blitz-Sushi“ in 15 Minuten. In das Reispapier werden Paprika, grüner Spargel, Koriander und Rucola eingewickelt. Dazu gibt es Teriyakisauce und Sesam-Chili-Mayo. Für jeden Anspruch und Geschmack bietet sich so das perfekte Rezept. Also - nichts wie ran an den Kochtopf.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017