Pflüger, Endgültig

Pflüger, Entdgültig

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Die hochintelligente Jenny Aaron war in ihrem ersten Leben Mitglied einer international operierenden Elitetruppe der Polizei, die kampferprobt und effektiv zuschlug. Inzwischen arbeitet sie aber seit fünf Jahren als Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA, wo sie das Verborgene aufspürt und wie kaum ein anderer versteht, perfekt zwischen den Worten zu tasten. Das muss sie auch, denn seit einem misslungenen Einsatz in Barcelona ist sie blind und traumatisiert von den damaligen Ereignissen. Doch damals war nicht der schlimmste Tag ihres Lebens – den durchlebt sie erst, als ihre früheren Berliner Kollegen sie bei einem Mordfall um ihre Mithilfe bitten. Es geht um Reinhold Boenisch, einen Frauenmörder, den sie als junge Polizistin lebenslang hinter Gitter gebracht hatte. Im Gefängnis soll er eine Psychologin getötet haben. Schnell stellt sie fest, dass Boenisch nur der Anfang in einem Komplott war, bei dem sie in den nächsten 36 Stunden kämpfen muss wie eine Löwin, um zu überleben.

Der in Thüringen geborene und im Saarland aufgewachsene Andreas Pflüger lebt schon seit Jahren in Berlin, gehört mit eigenem Namen und verschiedenen Pseudonymen zu Deutschlands bekanntesten Drehbuchautoren und hat die Vorlagen für über 30 Filme geschrieben, darunter viele Tatorte und historische Filme wie Schlöndorffs „Stajk – Die Heldin von Danzig“ und „Der neunte Tag“. In seinem neuen Buch stellt er nicht nur die Wahrnehmung auf den Kopf, indem er die Welt konsequent und mit großer atmosphärischer Dichte aus der Perspektive einer Blinden beschreibt. Er dreht auch virtuos an der Spannungsschraube, spielt mit den Erwartungen des Lesers, zieht ihn in einen Sog. Unentrinnbar, sprachmächtig, adrenalingeladen.

Gelesen wird der ungemein spannende ungekürzte 13-stündige Krimi von der früheren Frankfurter Tatort-Kommissarin Nina Kunzendorf, die seit 2002 in zahlreichen preisgekrönten Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017