Stirkat, Was uns krank macht

Stirkat, Was uns krank macht

(c) Schwarzkopf & Schwarzkopf

Die eigene Gesundheit und die der Angehörigen gehört zu den wichtigsten Themen, welche die Menschen nicht nur in Deutschland beschäftigen. Allein im Jahr 2015 recherchierten mehr als die Hälfte der Bevölkerung (über 40 Millionen) nach Informationen zu den Leiden des Körpers im Internet.

Schon dieser Umstand belegt das große Interesse medizinischer Laien an der eigenen Gesundheit und zeigt ziemlich deutlich, dass dabei auch sehr viel Unsicherheit mitspielt, wenn man sich tiefer mit der Materie beschäftigt. Zwar sind die Krankheiten wie Lungenembolie, Herzinfarkt, Rheuma oder Schlaganfall manchem ein Begriff, doch was sich tatsächlich dahinter verbirgt, ist längst nicht allen klar. Das liegt nicht allein am ärztlichen Latein oder besser Griechisch. Oft kann der Laie die komplexen Zusammenhänge gar nicht verstehen, zu dessen Vermittlung Ärzte nicht nur ein sechsjähriges Studium absolvieren müssen, sondern auch jede Menge praktischer Erfahrung benötigen.

Doch auch wenn man nicht so tief in die Medizin einsteigen möchte oder kann, sollte man doch das Nötigste begreifen können. Denn solch ein grundlegendes Verständnis der häufigsten menschlichen Leiden gehört in einer immer komplexer werdenden Welt, die den Patienten mehr alternative Therapiemöglichkeiten anbietet, enorm wichtig, um (lebens)wichtige Entscheidungen nicht nur aus dem Bauch heraus treffen zu müssen.

Der 1984 geborene Falk Stirkat arbeitet seit 2010 als Arzt. Nach anfänglichen Tätigkeit in einer großen chirurgischen Klinik folgte die Ausbildung in der Notaufnahme und auf der Intensivstation. Inzwischen arbeitet Stirkat als Notarzt und Buchautor, wohin ihn seine tägliche Erfahrung mit Grenzsituationen des menschlichen Lebens brachte, die er im SPIEGEL-Bestseller "Ich kam, sah und intubierte" verarbeitete, dem das Buch "111 Gründe, Arzt zu sein" folgte.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017