Asch, Essen, was gesund macht

Asch, Essen, was gesund macht

(c) Knaur Mensssana

Peter Asch lernte sein Handwerk von der Pike. Erst als Lehrling im Dorint im Sauerland, dann über das Romantik Hotel Lennhof in Dortmund und das Papillon im Sheraton am Frankfurter Flughafen, Heinz Wehmanns berühmtes Landhaus in Hamburg und die gerühmte „Aubergine“ des bekannten Sternekochs Eckart Witzigmann aus München. Nach einer Zusatzausbildung als diätisch geschulter Koch in Bad Reichenhall arbeitete er meist in Kliniken in Bayern und leutet heute die Küche der oberbayerischen Klinik Silima am Simsee, die Erkenntnisse der Traditionell Chinesische Medizin stark berücksichtigt. Schon seit 2005 führten ihn Chinareisen führte ihn als Hospitant in ein traditionelles Gesundheitsrestaurant und zum weiteren Erfahrungsaustausch mit dessen Küchenchef Yang Jiong vom Yushangong in Chengdu. Asch überlegte daraufhin, ob nicht auch seine Gäste von noch bekömmlicheren, gesünderen Mahlzeiten profitieren können. Herausgekommen ist dabei ein praktisch anwendbarer Ernährungs-Ratgeber mit 60 Rezepten, in dem der bekannte TCM-Koch die Heilkraft der chinesischen Heilpflanzen mit unserer heimischen Küche verbindet und dadurch die Gerichte bekömmlicher gestaltet, die bei bestimmten Beschwerden helfen. Was den Verlag bewegt hat, ihn zum Drei-Sterne-Koch zu küren, bleibt uns verschlossen.

Vielleicht hofft man, dass es mehr Leser bringt, doch das hat Asch gar nicht nötig mit seinem Buch. Der Rezensent war selbst vor Jahren in dem traditionellen Gesundheitsrestaurant, dass sich damals noch im Obergeschoss einer TCM-Apotheke befand und ist dankbar, denn Asch erklärt in dem Buch die Grundlagen einer gesunden Ernährung nach TCM und wie das tagtägliche Kochen durch die TCM- Zutaten und die richtige Zubereitung zu einer alternativen Heilmethode werden kann. Er bringt dem Leser die zwölf wichtigsten Heilpflanzen der TCM näher und wendet sie als einer von ganz wenigen Köchen im deutschsprachigen Raum, mit ihrer Heilkraft direkt in der Küche an. Interessant ist, dass schon eine Prise Mandarinenschale die Verdauung fördert, Bocksdornfrucht den Blutzuckerspiegel reguliert und Geißblattblüte antibakteriell wirkt und Hitzeschübe vertreibt Mit dem Buch macht er die Rezepte seiner gesunden Küche erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die Zutaten sind als chinesische Heilmittel in Apotheken erhältlich. Das Faszinierende dabei: Die Gerichte schmecken köstlich und fördern ganz nebenbei die Verdauung, schenken einen guten Schlaf, beugen Lebensmittel-Unverträglichkeiten vor, vertreiben Müdigkeit und schenken frische Lebenskraft. Peter Asch hält regelmäßig Kochkurse für Familien, Kinder, Herzpatienten und Hobbyköche. Zum Extra-Genuss werden sie wenn sie zum Beispiel auf Kreta oder Ibiza stattfinden.

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(c) Magazin Frankfurt, 2017