Ali, Fighter's Heaven 1974

Muhammad Ali, Fighter's Heaven 1974

(c) Midas Collection

"I am the Greatest!". Viele erinnern sich noch an die Rufe des 22-jährigen Cassius Clay, als er 1964 als Aussenseiter gegen Sonny Liston gewann und Weltmeister wurde. Im selben Jahr seine Mitgleidschaft in der Nation of Islam öffentlich und nahm den Namen Muhammad Ali an. In dieser Zeit wwar er auf der Höhe seiner Karriere, focht eindruckvolle Kämpfe, bis er 1967 seinen Titel verlor - weil er sich weigerte seinen Wehrdienst in Vietnam anzutreten. Mit dem Zitat „Kein Vietcong nannte mich jemals Nigger“ nahm er eine Redewendung des Bürgerrechtlers Stokely Carmichael auf. Wegen Wehrdienstverweigerung verurteilte man ihn zu fünf Jahren Gefängnis und 10.000 US-Dollar Strafe, doch blieb er gegen Kaution auf freiem Fuß. Bis 1970 seine Sperre aufgehoben wurde, erhielt er keine Boxlizenz, man zog seinen Reisepass ein und zwang ihn zu drei Jahren Inaktivität

Er nutzte diese für Fernsehauftritte und Äußerungen zu gesellschaftspolitischen Fragen, so dass er finanzielle Probleme dank der Gagen für Fernsehauftritte und Reden in Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen überbrücken konnte. Im Oktober 1974 startete er den viel beachteten Versuch, seinen Titel als Boxweltmeister im Schwergewicht zurückzuerobern, der ihm sieben Jahre zuvor aberkannt worden war. Sein Gegner war der brutale, bis dahin ungeschlagene George Foreman, dem er beim legendären Fight "Rumble in The Jungle" in Zaire gegenüberstand. Nur Wochen zuvor, am 24. und 25. August, war der Fotograf Peter Angelo Simon bei Ali zu Gast und durfte exklusiv das Privatleben eines der berühmtesten Menschen der Welt aus nächster Nähe ablichten, während dieser sich mental und physisch auf die größte Herausforderung seines Lebens vorbereitete. Diese einzigartige Fotodokumentation zeigt den Menschen Ali abseits vom Schein der Medien in seinem Rückzugsort in Pennsylvania.

bei Amazon.de bestellen

(c) Magazin Frankfurt, 2017