Laabs, Bad Bank - Aufstieg Fall Deutsche Bank

Laabs, Bad Banks

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Der 45-jährige Hamburger Autor und Filmemacher Dirk Laabs ist ein Kenner und Könner des investigativen Journalismus. 2005 berichtete er über die tödlichen Fehler der Geheimdienste vor dem 11. September 2001, analysierte 2004 in seinem mit dem BR-Dokumentarfilmpreis ausgezeichneten Film »Die Fremden im Paradies – Warum Gotteskrieger töten« die Beweggründe islamistischer Selbstmordattentäter und zeichnete 2012 in "Der deutsche Goldrausch" die wenig rühmliche Geschichte der Treuhand nach. Zuletzt hat er sich zusammen mit Stefan Aust der Verquickung von Staatsschutz und NSU angenommen.

Sein Buch ünber die Deutsche Bank ist eine klassische Demontage eines einstigen deutschen Vorzeigeunternehmens, denn einst war sie der mächtigste Konzern der Republik. Nicht die Politik ließ die Deutsche Bank antanzen sondern umgekehrt.

Fast nichts (wichtiges) geschah in Deutschland ohne Wissen der Banker aus Frankfurt. Ende der 1990er Jahre baute das Institut seine Machtposition aus, schloss zur Weltspitze auf. Ein einzigartiger Aufstieg, der unaufhaltsam schien. Mehr Umsatz, mehr Profit, immer größere Boni für die Banker. Doch Laabs’ Recherchen zeigen: Nur weil die Bank illegal, teils kriminell und regelmäßig skrupellos handelte, konnte das Institut so erfolgreich und mächtig werden. Der tiefe Fall der Deutschen Bank begann mit der weltweiten Finanzkrise und ist bis heute nicht zu Ende. Laabs Buch "Bad Bank" macht das System Deutsche Bank transparent und enthüllt dessen perfide Machenschaften und zerstörerische Mechanismen. Ein Milliarden-Poker, der letztlich mit unser aller Geld gespielt wurde und wird.

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(c) Magazin Frankfurt, 2020