Scott, Apollo - Der Wettlauf zum Mond

Mit 20 Jahren trat Zack Scott in die Royal Air Force ein und diente mehrere Jahre als Flugzeugtechniker. Später war er Techniker für Hochgeschwindigkeitszüge, bevor er seiner Leidenschaft fürs Zeichnen nachgab und eine Ausbildung zum Grafik Designer machte. Seit 2013 arbeitet er für mehrere Unternehmen und widmete sich in seiner Freizeit seinem ersten Buch, in dem er sein Interesse für Technik mit seiner Begabung verknüpft, komplexe Sachverhalte zeichnerisch auf ein leicht verständliches Niveau herunterbrechen zu können. Ideal für das 50. Jubiläum der Mondlandung im kommenden Jahr hat er vierfarbig mit bestechenden Grafiken und vielen Details aus den NASA-Archiven ein perfektes Weihnachts-Geschenk für alle Technik- und Raumfahrt-Begeisterten geschaffen.

Das Apollo-Programm war eines der ehrgeizigsten Unternehmen der NASA und auch der Menschheit. Nachdem es US-Präsident John F. Kennedy 1961 angekündigt hatte brauchte es nur noch bis zum Ende des Jahrzehnts , das die USA einen Astronauten auf den Mond schicken und wieder zurück zur Erde holen konnten.

Am 21. Juli 1969 war der große Tag, als die Mondlande-Fähre Eagle auf dem Mond aufsetzte, und wenige Stunden später der Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Dies war zwar der Höhepunkt des Apollo-Raumfahrtprogramms, doch längst nicht alles, denn rund 400.000 Menschen arbeiteten dafür und es verschlang unglaubliche 120 Milliarden Dollar.

Die Mondlandung war ein weltweites Fernsehereignis. Ich selbst erinnere mich noch daran, wie ich als 14-jähriger mitten in der Nacht gebannt vor dem Fernseher saß und schwarz-weiß im kleinen Bild die ersten Schritte auf dem Mond beobachtete, wie neben mir mehr als 500 Millionen Menschen rund um den Erdball. "Ein kleiner Schritt für den Mensch, ein großer Schritt für die Menschheit" sagte Armstrong damals mit einem Sinn für bleibende Worte ins Mikrophon richtung Houston Controll Center, Danach gab es noch fünf weitere bemannte Apollo-Mondlandungen, die alle nicht mehr soviel Interesse fanden, aber insgesamt 12 Astronauten der NASA zu Spauiergängern auf dem Mond machte. Manch einer zweifelte damals und später daran, ob die Mondlandung wirklich stattgefunden hatte und nicht ein Fake der NASA war. Letztlich im Film Operation Avalanche.

Wie auch immer. In detailreichen und ästhetisch ansprechenden Grafiken und Schaubildern zeichnet Zack Scott die Geschichte dieses Mammutunternehmens nach und macht seine Faszination für die bemannte Raumfahrt greifbar. Raumfahrt-Begeisterte jeden Alters erfahren in seinem Buch alles Wissenswerte über die Astronauten und ihr Leben im All, über die Technik der Saturn-V-Raketen, der Mondlande-Fähre und der Mond-Fahrzeuge sowie über die Ziele und den Verlauf der 15 Apollo-Missionen.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018