Kamouss, Wem gehört der Islam?

Kamouss, Wem gehört der Islam?

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Der 41-jährige Marokkaner Abdul Adhim Kamouss kam mit 20 Jahren nach Deutschland, studierte Elektrotechnik in Berlin und wurde Diplom-Ingenieur. Ehrenamtlich arbeitete er sehr erfolgreich als Imam. So erfolgreich, dass er bundesweit als "Moslem-Macher" bekannt wurde und ins Visier des Verfassungsschutzes geriet. Die Vorwürfe, die man ihm machte, konnten nicht bestätigt werden, doch die Ereignisse lösten eine existentielle Krise aus, die ihn zu einem grundsätzlichen theologischen Neuansatz führte, zu einer neuen Denkrichtung für einen Islam der Zukunft.

2018 gründete er mit prominenter Unterstützung die gemeinnützige Stiftung Islam in Deutschland zur Förderung des Zusammenlebens von Muslimen und Nicht-Muslimen und als Institution im Kampf gegen Radikalisierung.

Der einstige "Popstar der salafistischen Szene" legt hier ein kritisches Selbstbekenntnis vor, erläutert sein heutiges Verständnis des Islam und stellt Überlegungen an, wie man Radikalisierung nachhaltig bekämpfen kann. Diese Innensicht ist für die erfolgreiche Prävention und für ein friedliches Zusammenleben in der Zukunft dringend erforderlich.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018