Hadrigan, #Lernsieg

Rechtlicher Hinweis - Buch

Das Buch wurde uns vom Verlag kostenfrei als PDF, eBook oder Printausgabe zur redaktionellen Besprechung zur Verfügung gestellt. Durch Verlinkung zu Amazon.de oder anderen Online-Händlern erhalten wir beim Kauf eine Provision, die unsere für den Leser kostenfreie redaktionelle Arbeit ermöglicht. Ein bezahlter Werbeauftrag des Verlags liegt nicht vor.

Hadrigan, #Lernsieg

(c) edition a

Er hasste das Lernen und galt als Schulversager. Bis er seine liebsten Hobbys, Snapchat, Instagram und WhatsApp, beim Lernen verwendete. Von da an schrieb er nur noch Einsen und konnte neben dem Gymnasium sogar schon zu studieren beginnen. Das alles ohne Tricks und Hilfe. Inzwischen beriet er mehr als 200 Schülerinnen und Schüler als Lerncoach und legt jetzt sein Lernsystem mit sozialen Medien erstmals als Buch #Lernsieg der edition a vor. Für alle, die in der Schule so erfolgreich wie er sein und dabei Spaß haben wollen. "Ihr werdet euch wundern, wie leicht das mit euren Social Media-Accounts geht", sagt er.

Auch als Unternehmer ist er erfolgreich. " Ich bin der Gründer von BETTERMAN FASHION, einer österreichischen Bekleidungsmarke für Damen und Herren. Da ich selbst erst 16 Jahre alt bin, muss aus rechtlichen Gründen noch mein Bruder, Tobias Hadrigan im Impressum als Geschäftsführer genannt werden" stellt er sich auf seiner Website vor. "Warum gründet man mit 16 sein eigenes Modeunternehmen?" fragt man sich. "Ich hasse shoppen" bekennt der Teenager und fragte seine Mama warum sie die ganzen Sachen nicht online kauft. Das sei ihr zu unsicher, sagte diese, wegen der Kreditkarteninformationen. Da sie diese aber gerne ihrem Sohn anvertraute, baute der kurzerhand ein eigenes Modeunternehmen auf. Dabei achter er genau auf Datenschutz und hat seine Website verschlüsselt.

Inzwischen ist Benjamin ein Jahr älter und denkt an seine eigene Schulzeit zurück. Es ist eine Menge, was Kindern heute in der Schule abverlangt wird, denn das Wissen der Welt steigt rasant an und der viele Stoff, den Schüler bewältigen müssen, lassen ihnen kaum noch Zeit für Freunde, Sport und Spiel. Vielleicht hilft ja die Nachhilfe-Methode des jungen Österreichers. Bei ihm hat sie geholfen. Durch sein Lernmodell mit Snapchat, Instagram und WhatsApp wurde er zum Klassenprimus und konnte schon mit nebenbei Wirtschaftsrecht studieren.

Hadrigan stört, dass die Schule nicht ausreichend auf die unterschiedlichen Lerntypen eingeht. Der Auditive lernt durch Zuhören, der Kommunikative durchs Besprechen, während der Haptische den Stoff angreifen muss, während der Visuelle sich auf Sehen konzentriert. Schlechte Schüler sind nicht immer aus eigener Schuld schlecht, sondern weil man ihnen nicht erklärt, wofür sie etwas brauchen und wie sie es begreifen können. Benjamin gefällt das selbstbestimmtere Lernen an der Uni, wo alle Vorlesungen im Internet abrufbar sind und man sie sich anhören kann, wann und wie oft man will ohne angetrieben zu werden.

Für Benjamin ist ein Mix aus Snapchat, Instagram und WhatsApp hilfreich gewesen, wobei Instagram beim Vereinfachen und Strukturieren hilft, Snapchat dem Abfragen hilft und WhatsApp die administrative Basis liefert, auf der man sich organisieren kann. Kinder an die Macht? "Ja" meint Hadrigan, denn Jugendliche müssten es ertragen und sollten deshalb auch mitsprechen. Alte Politiker kenne meist gar nicht die heutigen Möglichkeiten. Ein Handyverbot an der Schule hält er für Humbug, denn es sei für viele Jugendlichen wie ein eigener Körperteil, den zu verbieten digitalen Selbstmord darstelle.

bei Amazon.de bestellen

(c) Magazin Frankfurt, 2020