Grabuschnig, Endstation Brexit

Grabuschnig, Endstation Brexit

(c) Tectum Verlag

Schon der Gallier Obelix und sein kleiner Freund Asterix wussten es: "Die spinnen, die Briten". Ja, sie haben es wirklich getan. Ein politisch unerhörter, noch nie dagewesener Vorgang, der uns alle betreffen wird: Wirtschaft, Tourismus, den englischen Freund und die Freundin von nebenan, die in Deutschland arbeiten. Dass sich beim Referendum 52 Prozent der Stimmberechtigten für den Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU aussprachen hatte im Grunde niemand geglaubt. Doch was jetzt? Zerfällt Großbritannien? Oder gar Europa, wenn weitere Referenden folgen? Was bedeutet der «Brexit» für die Briten, die Europäer und für uns? Wie geht es jetzt weiter, nachdem das britische Volk gesprochen hat? Im Vereinigten Königreich, in Brüssel und in den verbliebenen 27 EU-Staaten? Und wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wie konnten kulturelle Eigenheiten, wirtschaftliche Hybris, politische Grundsatzentscheidungen und der Zerfall gesellschaftlicher Eckpfeiler die Briten immer weiter vom Kontinent entfernen. Das Brexit-Votum macht die Tragik eines Landes sichtbar, das vorher schon zerrissen war und seine Probleme am falschen Ort auslebte – und damit alles nur noch schlimmer gemacht hat.

Tatsächlich hat in den letzten tausend Jahren das merkwürdige Inselvolk regelmäßig unter Beweis gestellt, dass es anders, unberechenbar und ja nicht zu europäisch ist. Vom legendären Wilhelm dem Eroberer über den vollkommen verrückten Heinrich VIII. bis zur Großmutter Europas Königin Victoria haben die Briten in ihrer Geschichte auf niemanden Rücksicht genommen. Nicht auf sich selbst und ganz besonders nicht auf Europa. Den jungen 30-jährigen Historiker Ralf Grabuschnig , treibt seit seinem Studienabschluss das Ziel an, seine Leidenschaft für Geschichte mit anderen zu teilen. Neben seinem Blog Déjà-vu stellt er jetzt sein erstes Buch vor - eine humoristische Darstellung der Geschichte des Brexit und eine unterhaltsame Reise durch die britische Vergangenheit, auf der schnell klar wird: So eine große Überraschung ist der Brexit eigentlich gar nicht.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018