Obregon, Schatten der schwarzen Sonne

Obregón, Schatten der schwarzen Sonne

(c) Goldmann

Eine ganze Familie, hingeschlachtet von einem grausamen Mörder. Am Tatort finden sich merkwürdige rituelle Spuren, darunter die Zeichnung einer schwarzen Sonne ... Als Kommissar Kosuke Iwata an das Tokioter Polizeipräsidium versetzt wird, übernimmt er einen höchst mysteriösen Fall. Einen Fall, der zudem seinen Vorgänger in den Selbstmord getrieben zu haben scheint – und an dessen Aufklärung nicht jeder im Präsidium wirklich Interesse hat. Dann schlägt der Mörder erneut zu. Und an der Seite seiner neuen Kollegin Sakai wird Iwata hineingezogen in eine gnadenlose Jagd, auf der er sich auch seinen eigenen Dämonen stellen muss ...

Der Spanier Nicolás Obregón kommt in London als Sohn einer Französin und eines Spaniers zur Welt. Als er im Auftrag eines Reisemagazins in Japan unterwegs ist, verliebt er sich in das Land und beschließt, einen dort spielenden Krimi zu schreiben. Jetzt erscheint dieser in deutscher Übersetzung bei Goldmann. Auf fastfünfhundert Seiten gibt es viel Infos über Japan. Für Leser, die mit dem Land und Leuten weniger verttaut sind, wären etwas mehr Informationen wichtig. Auf Spannung setzt das Buch gleich von Beginn, ist aber trotzdem kein echter Pageturner, den man in einer Nacht durchliest, dennoch kurzweilig und mit gewissen Anspruch.

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(c) Magazin Frankfurt, 2020