Brand, Blind

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Brand, Blind

(c) Blanvalet

Der Berner Nathaniel ist blind und bei diversen Dingen im täglichen Leben auf Hilfe von anderen angewiesen. Als er für einen Besuch bei seinen Eltern das passende Hemd heraussuchen will, ist ihm deshalb seine Smartphone-App "be my eyes" wieder eine willkommene Hilfe, denn sie ermöglicht Blinden sich bei einfachen Fragen an unbekannte Außenstehende zu wenden, die gerade Zeit haben und über die App verbunden sind. Gerade als ihm eine Frau so dabei helfen will, hört Nathaniel einen Schrei und die Verbindung zu seiner Helferin bricht abrupt ab. Der Schrei klang eindeutig. Was ist, wenn der Frau etwas angetan wurde? Nathaniel ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen dahinterstecken. Doch als er versucht Hilfe von der Polizei zu bekommen merkt er, dass keiner ihm glaubt ihm, da es keine Beweise und keine Spur gibt. So bleibt Nathaniel letztlich nur eine Freundin, die Journalistin Milla, die ihm helfen will, sich auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben. Nathaniel ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang ... Der erfolgreiche Sebastian Fitzek ist begeistert: "Eine genial spannende Idee meisterhaft umgesetzt. Krimikunst vom Feinsten!"

Die aus dem Schweizer Emmental stammende Christine Brand arbeitet neben der Tätigkeit als Schriftstellerin als freie Journalistin, wo sie unter anderem für die «Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag» schreibt. Mit Kriminalgeschichten hat die zuvor als TV-Reporterin und als Gerichtsberichterstatterin tätige Autorin ihre Erfahrungen und hat nebst zahlreichen Kurzgeschichten in Krimi-Anthologien mit «Schattentaten - wahre Verbrechen ans Licht gebracht» einen Sammelband mit authentischen Kriminalfällen veröffentlicht.

Ihre umtriebige TV-Reporterin Milla Nova, hinter der manche das Alter Ego der Autorin vermuten, hat schon in den vier ersten Kriminalromanen, ihre Nase immer zuvorderst und nicht selten die Ermittlungen der Polizei durchkreuzt. Nach einem Sammelband mit 30 alten Sagen über den Mond, in 25 Ländern gesammelt und neu erzählt, heuerte sie jetzt mit ihrem neuen Krimi um Milla Nova im Blanvalet-Verlag an und machte sich als Autorin selbstständig. Das halbe Jahr lebt Brand in Zürich, im Winter schreibt sie von unterwegs.

Christine Brand erzählt ihren Krimi nach einem wahren Fall, der hauptsächlich in Bern spielt, ruhig doch mit der richtigen Dosis Spannung, die sie über knapp 90 kurze Kapitel verteilt hat, in denen jeweils aus der Perspektive eines der Protagonisten berichtet wird. Dennoch gelingt es ihr geschickt Fragen aufzuwerfen, die gegen Ende Stück für Stück beantwortet werden. Auch Nathaniel ist nicht von Anfang an bereit alles aus seinem Leben mit dem Leser und anderen zu teilen. Die einzelnen Charaktere hat Christine Brand gut herausgearbeitet und schildert detailverliebt die Probleme, mit denen sich ein Blinder herumschlagen muss und wie er dabei Hilfen einsetzen kann, um möglichst selbständig zu leben. Für diese gefühlvolle Schilderung hatte ihr früher bereits der Schweizer Anwaltsverein und die SRG ausgezeichnet.

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(c) Magazin Frankfurt, 2019