Bailey, Dark Lake

Bailey, The Dark Lake

(c) C. Bertelsmann

In der gleißenden Hitze des australischen Hochsommers wird in einem Badesee bei einer Kleinstadt die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock, deren Privatleben gerade aus den Fugen gerät, ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und schon früher stets von Geheimnissen umgeben. Ihre Schönheit und Unergründlichkeit übte bereits zu Jugendzeiten eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Männer aus. Doch war schon Rosalinds Leben für Gemma ein Rätsel, so ist ihr Tod nun ein noch viel größeres. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder.

Jemand lügt. Je tiefer Gemma mit unbeirrbarem Gespür für die verdeckten Abgründe in Rosalinds Geheimnisse vordringt, desto schmerzhafter muss sie sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen und feststellen, dass nicht nur Täter und Opfer, sondern auch sie als ermittelnde Kommissarin unheilvoll mit dem Fall verstrickt sind. Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld. Gleich zweifach ist Bailey mit diesem Debüt für den renommierten australischen Davitt Prize nominiert. Die Autorin lebt mit ihren beiden Kindern im australischen Melbourne und leitet dort eine Agentur für Kommunikation.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018