Kichererbsen Rezepten für Hummus, Falafel ,Tajine

Kichererbsen

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Generell sind Hülsenfrüchte unglaublich reich an Nährstoffen und sorgen durch ihren hohen Ballaststoffanteil für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Vor allem in den Ländern rund ums Mittelmeer sehr beliebt ist dabei die wärmeliebende Kichererbse, die im Vorderen Orient seit mehr als 8000 Jahren als Nutzpflanze kultiviert wird. Man nennt sie auch Echte Kicher, Römische Kicher, Venuskicher oder Felderbse. Seit dem klassischen Altertum wird sie in Griechenland und Italien angebaut, während bei uns der einzige Fund von Samen aus der Römerzeit stammt. Karl der Große listete sie als ‚cicerum italicum‘ in seiner Landgüterordnung, Hildegard von Bingen empfahl sie als leichte Speise und Mittel gegen Fieber. Vor 100 Jahren wurden in den Weinbergen am Rhein und in Württemberg die Kichererbse als Kaffee-Ersatz geröstet.

Auch bei uns ist sie inzwischen weit verbreitet und man kann sie fertig gekocht in Dosen oder als getrocknete Samen kaufen, so wie ihre grünen Verwanden. Für knapp einen Tag kalt eingeweicht kann man sie als Eintopf, Brühe oder Püree zubereitet. Im Vorderen Orient und in Nordafrika ist die Verwendung vielfältiger und sie wird unter anderem geröstet und wie Nüsse verzehrt.

Der gewürzte Kichererbsenbrei dient zur Herstellung der weitverbreiteten Falafel, die Paste aus Kichererbsen und Sesam und anderen Zutaten ist als Hummus sehr beliebt. Die Italiener machen daraus den Pfannkuchen Farinata, die man auch in Nizza als Socca kennt. In Spanien sind die "Garbanzos" als Eintopf Cocido madrileño ein Nationalgericht. Die Türken lieben den zweimal gerösteten Samen als Leblebi und knacken sie wie Nüsse. Doch auch in Indien ist sie beliebt und junge Kichererbsenpflanzen dienen für den Salat oder werden gekocht als Curry Chana Masala serviert.

Doch egal ob gebacken, püriert, im Salat, als Auflauf oder im Curry – der nussige Geschmack der Kichererbse verleiht jedem Gericht das gewisse Etwas. In dem handlichen Kochbuch aus dem Thorbecke Verlag findet der Leser neben neu interpretierten Klassikern wie Hummus mit Kichererbsen und Möhren, Bulgur mit würzigen Kichererbsen und Rote-Bete-Falafel auch außergewöhnliche Kombinationen wie Kichererbsen-Pancakes und Kichererbsenkuchen mit Mirabellen und Mandeln, die richtig Lust auf die orientalische Küche machen.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018