Labusch, Ich hatte gehofft, wir könnten fliegen

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Labusch, Ich hatte gehofft, wir können fliegen

(c) Penguin Verlag

Ein halbes Jahr vor dem Mauerfall will in Ostberlin ein junges Paar aus der DDR fliehen. Der Ingenieur Winfried Freudenberg und seine Frau, eine Chemikerin, fassen einen abenteuerlichen Plan – in einem selbstgebauten Ballon wollen sie über die Mauer in den Westen fliegen. Die Geschichte kommt vielen von uns bekannt vor, denn auch Michael Bully Herbigs Film "Ballon" handelte von einer solchen Flucht im Jahr 1979. In einer kalten Neumondnacht brechen sie auf. Am nächsten Morgen findet die Westberliner Polizei in einem Villengarten die Leiche des Mannes. Todesursache: Sturz aus großer Höhe. Von der Frau fehlt jede Spur. Die Ermittlungsbehörden auf beiden Seiten der Mauer stehen vor einem Rätsel. Was ist in jener Nacht geschehen?

25 Jahre später wird die Autorin Caroline Labusch von einem Freund auf diesen wahren Fall aufmerksam gemacht.

Gemeinsam begeben sie sich auf die Spuren des letzten Berliner Mauertoten. Dabei stoßen sie auf die bewegende Liebesgeschichte eines ungleichen Paars. Das Buch enthält zahlreiche Farbfotografien. Caroline Labusch arbeitete nach ihrem Studium der Soziologie, Bildenden Kunst und Fotografie viele Jahre als Drehbuchautorin, Konzepterin und Evaluatorin für TV-Produktionen und lebt heute als freie Autorin und Künstlerin in Berlin. Die aufwendigen Recherchen zum Fall des letzten Mauertoten Winfried Freudenberg begannen im Rahmen einer Theaterproduktion des !KF Berlin, die 2016 mit dem »RBB Kulturradio« für ein preisgekröntes Hörspiel adaptiert wurde.

Caroline Labusch, Ich hatte gehofft, wir können fliegen - Die Geschichte einer tragischen Flucht im Frühling 1989, Penguin Verlag, Broschiert, ISBN 978-3328104117, 14 Euro


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(c) Magazin Frankfurt, 2019