Heer, Teufelsweiber

Heer, Teufelsweiber

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Dass Frauen manchmal richtig intelligent sein können, ist inzwischen auch in der hintersten Bank angekommen. Aber können sie auch mutig sein? Abgezockter als Lehmann Brothers? Witziger als Bastian Pastewka? Cooler als James Dean? Oder sogar grausamer als Jack the Ripper? Und ob sie das können! Für alle, die genau das schon lange geahnt haben, und erst recht für jene, die das nicht glauben, porträtiert Carina Heer mit einer guten Portion Humor und Ironie ganz unterschiedliche – bekannte und weniger bekannte – Frauen aus allen Zeiten und Ländern.

Als Teufelsweib gilt man schnell – zumindest in den Augen der Männerwelt. Und da braucht es gar keinen Bund mit dem Teufel. Es reicht schon aus, besonders draufgängerisch, rücksichtslos oder allgemein besonders begabt und erfolgreich zu sein – also jetzt außer in den typisch weiblichen Künsten wie Sprachen, Handarbeit und, äh, Zuhören oder so.

Echte Teufelsweiber eben, wie Gisela Werler, die an den Geldschaltern der jungen Bundesrepublik für Furcht und Nervenkitzel sorgte, oder die berühmt-berüchtigte Piratin Mary Read. Aber natürlich dürfen auch Namen wie Kleopatra, Marie Curie und Bonnie Parker nicht fehlen – um nur einige der Damen zu nennen, die wir unbedingt (neu) kennenlernen sollten!

Carina Heer studierte Neuere Deutsche Literaturgeschichte, Buchwissenschaft und Psychologie in Erlangen und Limoges. Von 2010 bis 2014 war die promovierte Literaturwissenschaftlerin in verschiedenen Münchner Verlagen tätig und arbeitet seitdem als Autorin und freie Lektorin. Als zweite von vier Schwestern und Mutter zweier Töchter hat sie sich immer wieder die Frage gestellt, was starke Frauen ausmacht – und ist dabei auf zahlreiche beeindruckende, furchteinflößende und faszinierende Persönlichkeiten gestoßen. 100 davon hat sie in diesem Buch versammelt. Carina Heer lebt und arbeitet bei Bamberg.

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(c) Magazin Frankfurt, 2018