Gelungene Trollinger aus dem Zabergau

Weingärtner Cleeborn-Güglingen

Auf dem Siegertreppchen beim 17. Trollingerpreis des Württemberger Weingüter e. V. in Heilbronn standen jetzt zwei Trollinger der Weingärtner Cleebronn-Güglingen e. G.. In der Kategorie „Individualist“ überzeugte der „2012er Herzog Christoph Trollinger“ die Jury und landete auf Platz 1. Den dritten Platz erzielte der „2013er St. Michael Trollinger“ in der Rubrik „Original“. Kellermeister Andreas Reichert nahm die Preise entgegen. „Seit vier Jahren turnen unsere Trollinger an oberster Spitze bei diesem Wettbewerb mit. Das freut uns sehr und zeigt, dass unser Qualitätskonzept sowohl stimmig ist, als auch nachhaltig und erfolgreich wirkt,“ berichtete Reichert. Die Reduzierung der Traubenerträge im Weinberg, die Vergärung auf der Maische sowie Handlese und Ausbau in großen Holzfässern sind für die Cleebronner die Voraussetzungen für den „Individualisten-Trollinger“.

„Das Thema Trollinger nehmen wir ernst, denn dieser Rebsortenwein ist „ein echter Württemberger“ und somit eine Tradition, die nicht aussterben darf. Damit diese Tradition weiterhin Bestand haben kann, muss natürlich auch die Weinqualität stimmen,“ bekennt sich Andreas Reichert zu diesem typischen Württemberger Wein. Wie wichtig der Trollinger für Württemberg ist, gab auch der Ex-Polizeipräsident Konrad Jelden, zu bedenken, der die Laudatio hielt. „Der Trollinger ist unser Aushängeschild“, betonte er und appellierte an die Gäste, auch weiterhin dem Trollinger die Treue zu halten.

(c) Magazin Frankfurt, 2020