Rundreise durch die schönsten Paradores Spaniens

Viele von ihnen haben eine lange Tradition als herrschaftliche Quartiere. Die spanischen Paradores-Hotels sind oftmals in Burgen, Klöstern und Palästen untergebracht, die schon hunderte von Jahre alt sind. Ziel der 85 Jahre alten einst staatlichen Hotelvereinigung der Paradores war es, hochwertige Hotels in historischen Gebäuden zu eröffnen und damit das nationale künstlerische und hitorische Erbe zu bewahren und Reisenden ein besonderes Kulturerlebnis zu bieten. Wer sich auf eine Reise macht, muss aber etwas planen, denn die Paradores sind nicht so riesig wie die neuen Bettenburgen Spaniens und einige davon sind stets extrem gut gebucht.

So kann man heute im Kloster und morgen in einer historischen Burg übernachten. Viele davon sind liebevoll restauriert und mit Originalmöbeln eingerichtet und bieten sich auch für mehr als nur reine Übernachtungen an. Den Reisenden erwarten kulturelle Erfahrungen und er taucht ein in die Geschichte und die Traditionen der Region. Eine gute Möglichkeit, Spaniens Kultur und Tradition im Norden des Landes zu entdecken, bietet eine Reise von historischen Parador zu Parador zwischen Madrid und der Atlantikküste. Dabei geht es von der Hauptstadt durch spannende Weingebiete wie die Rioja bis an die Küste Kantabriens und weiter nach Galicien. Dann ist es Zeit über Zamora und Avila zurückzukehren nach Kastilien y León und das zentral gelegene Madrid.

In der Rioja übernachtet man in einem ehemaligen Spital aus dem 7. Jahrhundert im herrschaftlichen und eleganten Stil mit majestätischen Sälen. Nicht im Schlafsaal natürlich. In der rauen Berglandschaft der Picos de Europa in Asturien stammt der Parador aus der Zeit König Alfons I. im Jahr 746. Brandneu ist der Parador im asturischen Corias, der in einem alten Benediktinerkloster aus dem Jahr 1032 eröffnet wurde. Im Erdgeschoss des Hotels kann man die archäologischen Ausgrabungen bewundern, die den Gästen frei zugänglich sind. Der wohl imposanteste Parador steht in Santiago de Compostela - direkt am Platz der Kathedrale. Er geht auf ein Königliches Spital für die Pilger aus dem Jahr 1499 zurück und ist mit seinen schönen Kreuzgängen eines der ältesten Hotels des Landes. Direkt am Atlantik in der grünen Landschaft der Rias Baixas steht der Parador von Cambados - ein ehemaliger Herrensitz aus dem 17. Jahrhundert. Direkt am Jakobsweg in León liegt der Parador im Kloster San Marcos, einem Bau aus dem 16. Jahrhundert - da haben schon Pilger vor Jahrhunderten geschlafen.

Angeboten wird die Die Nordspanien-Rundreise vom kleinen Berliner Veranstalter Alegro-Reisen, der sich auf Reisen auf die Iberische Halbinsel spezialisiert hat. 14 Übernachtungen in 4- und 5-Sterne-Paradores kosten da mit Frühstück und Mietwagen, aber ohne Flug pro Person im Doppelzimmer ab 1.299 Euro. Weitere Infos zum Reiseangebot unter +49 (0) 30 / 98 60 63 14 oder auf der Internetseite www.alegroreisen.com


(c) Magazin Frankfurt, 2018