Von ZERO an - Deutsche Bahn Stiftung

Nachdem die ehemalige Kunstsammlung Stinnes vor 12 Jahren zusammen mit dem Verkauf der Stinnes AG in den Besitz der Deutschen Bahn übergegangen ist, kümmert sich die Deutsche Bahn Stiftung um die rund 300 Werke – die meisten davon Gemälde – die zum größten Teil in den 1960er und 1970er Jahren entstanden sind. Einen Schwerpunkt stellen darin die Werke der Düsseldorfer ZERO-Gruppe dar, die der im vergangenen Jahr verstorbene Otto Piene 1959 zusammen mit dem heute 84-jährigen Künstler Heinz Mack gegründet hatte, um die Nachkriegskunst vom "Übermaß an Ballast" zu befreien und mit einer "Stunde Null" (daher der Name der italienischen Bezeichnung für "Null") einen Neuanfang zu wagen. und dem fast gleichalten Günther Uecker angehören. dokumentiert und reflektiert in besonderer, breit gefächerter Weise die spezifische historische Situation der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit. In dem instruktiven Sammlungsüberblick bilden die ZERO-Künstler Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker, ihr Umfeld und ihre Nachfolge den herausragenden Schwerpunkt.

(c) Magazin Frankfurt, 2020