Wenn ich bleibe

Die hochbegabte Mia Hall (Chloë Grace Moretz) muss eine schwierige Entscheidung zwischen einer glänzenden Karriere und der großen Liebe treffen. Soll die junge Cellistin das Angebot ein Musikstudium an der renommierten New Yorker Juilliard School aufzunehmen ergreifen und damit den Weg zu einer Laufbahn als Musikerin einschlagen? Für ihre große Liebe Adam (Jamie Blackley), den Sänger einer aufstrebenden Indie-Rockband, wäre in diesem Fall keine Zeit mehr. Doch dann wird ein unbeschwerter Familienausflug z einem alles verändernden Erlebnis, denn Mias Eltern sterben bei einem Unfall! Wird Mia selbst ihre Verletzungen überleben? Sie fällt ins Koma und steht jetzt - im außerkörperlichen Zustand - erneut vor einer folgenreichen Weichenstellung: Soll sie bleiben und sich ihrem auf tragische Weise veränderten Leben stellen oder soll sie gehen? Anders als der eher als Kino-Flop eingeschätzte, aber massiv medial beegleitetet „Sin City 2: A Dame to Kill For“ konnte sich R.J. Cutlers Film „Wenn ich bleibe“, gut an den Kinokassen behaupten. Während andere Jugendbuch-Adaption floppten, konnte die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Gayle Forman schon mehr als das schlanke Budget bereits am ersten Wochenende in den USA einspielen. Wie beim weltweiten Erfolg der Krebs-Romanze „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ wollen die jungen Zuschauer(innen) wohl eher intime, persönliche Geschichten sehen. Da trifft der Film mit seinen übersinnlichen Einblendungen, der jetzt als DVD und Blu-ray in den Handel kommt, natürlich mitten ins Herz.

(c) Magazin Frankfurt, 2020