Jappeloupe - eine Legende

Anfang der 1980er Jahre wirft Pierre Durand (Guillaume Canet) seine guten Aussichten auf eine profitable Karriere als Jurist über Bord und widmet sich vollständig seiner wahren Leidenschaft: dem Springreiten. Mit finanzieller Unterstützung seines Vaters Serge (Daniel Auteuil) setzt er seine Hoffnung in ein junges Pferd namens Jappeloup, in das außer ihm niemand Vertrauen hat. Dafür gibt es gute Gründe: Jappeloup ist zu klein, zu dickköpfig, zu ungestüm und macht Fehler. Aber der Hengst besitzt auch eine unglaubliche Sprungkraft. Reiter und Ross gewöhnen sich von Wettbewerb zu Wettbewerb immer besser aneinander, doch nach einer herben Niederlage bei den Olympischen Spielen in Los Angeles scheint Pierres Traum zu platzen. Mit Hilfe seiner Frau Nadia (Marina Hands) und Pferdepflegerin Raphaëlle (Lou de Laâge) versucht er dennoch, mit Jappeloup ein Comeback zu starten.

Auch der französische Filmstar Guillaume Canet (Zusammen ist man weniger allein) liebt den Pferdesport - vielleicht zu sehr, um sich dem Thema ganz unvoreingenommen hinzugeben. Der einstige Springreiter ist im Film nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Drehbuchautor in Personalunion. Basierend auf der Geschichte Pierre Durands und seines Pferdes Jappaloup inszeniert Christian Duguay (The Art if War) , ehemaliges Mitglied des kanadischen Reit-Nationalteams, das recht sentimentale Biopic, das jetzt als DVD und Blu-Ray in den Handel gekommen ist.

(c) Magazin Frankfurt, 2020