Finn und der Weg zum Himmel

Finn (Jacob Matchenz) ist 26, hat aber den Intellekt und das Gemüt eines Neunjährigen. Als sein Vater stirbt, steht er plötzlich vor einer großen Herausforderung: Was tun ohne Papa? Nach der Beerdigung glaubt er die gleichen Symptome zu haben wie sein Vater und da sowohl sein Vater als auch sein Großvater jeweils an deren eigenem Geburtstag um Punkt 12 Uhr Mittags verstarben, ist Finn der felsenfesten Überzeugung, dass auch er an seinem Geburtstag in sechs Wochen zur Mittagsstunde das Zeitliche segnen wird. Für Finn beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn er will mit allen Mitteln dafür sorgen, dass er nach seinem Tod zu seinem Vater in den Himmel kommt. Um das bewerkstelligen zu können, glaubt er, bis zu seinem Tod noch genau drei gute Taten vollbringen zu müssen. Arglos schmiedet er einen Plan, mit dem er bis zu seinem vermeintlichen Ableben die guten Taten, die er für notwendig hält, vollbracht haben wird. Dabei kommt Finn sogar in den Kontakt mit dem anderen Geschlecht …

Die Tragikomödie ist das Langfilmdebüt von Weinert. Sein Kurzfilm „der Aufreißer“ lief zuvor national sowie international auf mehr als 60 Film-Festivals und konnte in diesem Rahmen mehr als 20 Preise gewinnen. Der Film wurde hierzulande auf Festivals in Stuttgart und Biberach präsentiert und im Fernsehen vom SWR sowie dem BRausgestrahlt. Regisseur Steffen Weinert studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg und ist heute als Autor und Regisseur tätig. Mittlerweile lebt und arbeitet er in Berlin. 2015 erschien das Drehbuch auch als Taschenbuch und eBook. Der Film kommt am 7. April 2016 als DVD in den Handel.

bei Amazon.de bestellen

(c) Magazin Frankfurt, 2020