Die Schneekönigin 2 - Eiskalt entführt

Ein rasantes Animationsabenteuer in fantastischen Welten und eine mit Liebe zum Detail gestaltete, spannende Geschichte um die Rettung der Trollprinzessin, das große und kleine Zuschauer in seinen Bann schlagen wird. Nachdem die Schneekönigin besiegt ist, haben sich die Wege von Gerda und Orm getrennt. Der Troll lebt nun mit seiner Großmutter in einem kleinen Häuschen in der Trollstadt. Eigentlich hatte er geschworen, nie mehr zu lügen. Aber beim Wettstreit um die Hand der Trollprinzessin kann er der Versuchung nicht widerstehen und schmückt seine Rolle beim Kampf gegen die Schneekönigin gewaltig aus. Vor allem verschweigt er, dass er einst ihr Diener war. Da fällt plötzlich der Nordwind über die Stadt her und entführt die Prinzessin. Die Welt droht wieder in Eis und Kälte zu erstarren. Nun muss Orm beweisen, was wirklich hinter seinen Heldengeschichten steckt … Der neue Schneekönig hat ein ganzes Heer aus Eiskriegern in seiner Macht. Aber Troll Orm, Gerda und ihre Freunde lassen sich nicht einschüchtern.

Auch beim zweiten großen Abenteuer, das Orm mit Gerda, ihrem Bruder und ihren Freunden bestehen muss, geht es wieder in die fantastischen Eiswelten des hohen Nordens. Doch zunächst steht Orms Leben unter Trollen im Vordergrund. Da werden riesige, funkelnde Edelsteine aus den Minen geschafft und der trolligen Leidenschaft für Glitzerkram, aber auch für Musik gefrönt. Doch Orm ist nicht glücklich, und seine Lügereien treiben ihn schließlich in die Klauen des eisigen Schneekönigs. Die grausige Kreatur hält ihm den Spiegel vor, wurde sie doch aus Orms eigener Unaufrichtigkeit geboren. Denn letztendlich geht es in diesem lehrreichen, aber niemals belehrenden Filmabenteuer um Lügen und Ehrlichkeit und darum, zu seinen Fehlern zu stehen. Bei der abenteuerlichen Jagd durch Eis und Schnee, bei der der Troll auf seine Freunde angewiesen ist, erkennt Orm den Wert von Aufrichtigkeit. Er folgt schließlich der Stimme seines Herzens, und seine Freunde, zusammen mit dem klugen Trollkönig, verzeihen ihm.

(c) Magazin Frankfurt, 2020