Der Schmetterlingsjäger 37 Karteikarten zu Nabokov

Ein Mann fährt durch die Alpen, um eine lang verschollene Geliebte zu treffen. Ein Autor und ein Filmemacher diskutieren, wie man einen Film über Nabokov machen könnte. Ein filmischer Essay, in dem Episoden aus Vladimir Nabokovs Leben und Büchern, philosophische Gespräche und imaginäre Rekonstruktionen eine Meditation über das Wesen von Zeit bilden. In einem Puzzlespiel aus Assoziationen, Gesprächen und Zitaten – aus dem Roman „Ada oder das Verlangen“ und der Autobiographie „Erinnerung, sprich“ – nähert sich Harald Bergmann in seinem neuen Film-Essay dem Werk Vladimir Nabokovs.

Zur Musik Mozarts, interpretiert von Mitsuko Uchida, folgt der Film den Spuren des Schmetterlingsforschers und „Lolita“-Autors vom Berlin der 30er Jahre bis zu Nabokovs legendären Interviews im mondänen Montreux Palace am Genfer See. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit Dmitri Nabokov, dem 1934 in Berlin geborenen Sohn des Autors, der bis zu seinem Tod 2012 das Werk seines Vaters betreut hat. Am 26.11.2015 bringt EuroVideo die DVD in die Regale.

(c) Magazin Frankfurt, 2020