Das kleine Arschloch und der alte Sack

Weil der Alte Sack, der Opa vom Kleinen Arschloch, versehentlich lebendig begraben worden ist, muss dieser nun in der Hölle schmoren. Während der eifrige Enkel unorthodoxe Versuche unternimmt, den Alten wieder ins Leben zurückzuholen, macht es sich der Sack beim Teufel gemütlich - nicht süchtig machende Drogen und 1.000 nymphomanische Krankenschwestern inklusive. Doch das Kleine Arschloch gibt nicht auf. Mit bahnbrechenden Klontechniken versucht es, den ollen Großpapa wieder ins Diesseits zurückzuholen. Walter Moers (Buch) und Michael Schaack (Regie), die beiden Namen stehen für deftige, despektierliche und politisch inkorrekte Unterhaltung. Ihrem Drei-Millionen-Besucher-Hit "Kleines Arschloch" lassen sie eine Fortsetzung folgen, die dem Vorgänger in nichts nachsteht. Flott animiert, befindet sich technisch alles auf hohem Niveau, derweilen die Gags von gotteslästerlich bis frauenfeindlich variieren und unter der Gürtellinie angesiedelt sind. Wohl sehr zum Vergnügen des jugendlichen, vornehmlich männlichen (Ziel-)Publikums.

(c) Magazin Frankfurt, 2020