Cinderella

Die junge, in guten Verhältnissen aufgewachsene Ella (als Mädchen: Eloise Webb, später: Lily James) verliert früh ihre Mutter (Hayley Atwell). Trotz dieser Tragödie führt sie ein zufriedenes Leben mit ihrem liebevollen Vater (Ben Chaplin), einem Großkaufmann. Als der sich mit Lady Tremaine (Cate Blanchett) eine neue Frau nimmt, heißt Ella sie mitsamt ihren Töchtern in der Familie willkommen. Doch als der Vater ebenfalls stirbt, zeigt die Stiefmutter ihr wahres Gesicht. Fortan lebt Ella als Dienstmädchen im eigenen Haus und wird Cinderella (=Aschenputtel) genannt. Abwechslung verspricht eine königliche Balleinladung, die an alle unverheirateten Damen gerichtet ist, denn der Prinz sucht eine Braut. Ella möchte am Fest teilnehmen, ihre Stiefmutter verbietet es jedoch.

Das künftige Glück der jungen Frau hängt maßgeblich davon ab, ob es ihr gelingt, den Fängen Lady Tremaines zu entfliehen und doch zu dem Fest zu gelangen...

Märchen sind wieder angesagt in Hollywood. Doch anders als früher, als sie mit Charme und tollen Kostümen nacherzählt wurden, leben sie heute als Fantasy-Epos in neuer Gestalt auf oder werden auf modern getrimmt und popig aufgepeppt. Bei Cinderella hat man sich auf die altmodische Machart verlassen. Disney setzt in Kenneth Branaghs Verfilmung des gleichnamigen Animations-Klassikers von 1950 auf Computer-Effekte, vertraut ansonsten aber ganz auf Schauspieler, Kostüm- und Set-Designer und das beliebte Märchen aus der Feder von Charles Perrault.

(c) Magazin Frankfurt, 2020