Alieva & Antonenko, Opernarien

Im September ist sie an unserer Frankfurter Oper als Puccinis Mimi zu hören, zuvor sangt sie hier bereits die Partie der Violetta und in Berlin die gefeierte Magda in Puccinis La Rondine unter Roberto Villazóns Regie. Die aus Baku in Aserbaidschan stammende Sopranistin Dinara Alieeva war regelmäßig der Star in den Galakonzerten der in diesem Jahr verstorbenen Operndiva Elena Obraztsova. Da muss man wahrlich kaum noch erwähnen, dass Dinara Alieva von Montserrat Caballé ausgebildet und von ihrer Lehrmeisterin schlichtweg als "Wunder" bezeichnet wurde. Ihre Soloalben bei Labels wie Delos und Naxos waren sehr erfolgreich, ihre kürzlich erschienene DVD/Bluray Live in Moscow zeigte ihre ganze Vielseitigkeit.

Nun erscheint das erste Duett-Album Dinara Alievas. Mit dem lettischen Tenor Aleksandrs Antonenko hat sie sich einen Kollegen dafür ausgesucht, der in Deutschland ebenfalls kein Unbekannter ist: Als einer der weltweit führenden Spinto-Tenöre kennt man ihn von umjubelten Auftritten an der Berliner Staatsoper. Zusammen singen Alieva und Antonenko die hinreißendsten und leidenschaftlichsten Arien Verdis, Puccinis und Tschaikowskys. Halten Sie Ihr Taschentuch bereit!Amazon gab der Einspielung von italienisch-russischenOpernarien und Duetten der aus Baku in Aserbaidschan stammenden Sopranistin Dinara Alieva und dem lettischen Tenor Aleksandrs Antonenko die begehrten fünf Sterne. Es stellt eine weitere Weltklasseproduktion von Dinara Alieva dar, dern mit gutem Gespür Aleksandrs Antonenko als Tenorpartner zugesellt wurde, der an die lyrische Stimme des großen Nicolai Gedda erinnert.

Dinara Alievas kräftige vom Timbre her charakteristische Stimme mit ihrer großen Bandbreite erlaubt ihr leidenschaftliches Interpretieren ebenso wie das Verströmen von zarten Gefühlen. Auch Antonenko behauptet sich sehr gut im italienischen Repertoire und seine kräftige und weitgehend schlanke Stimme ist angenehm, auch wenn ihr etwas mehr Schmelz gut täten. Beim begleitenden Kaunas Symphonieorchester merkt man leider trotz des sonst ganz ordentlich aufspielenden US-Amerikaners Constantine Orbelian , dass es sich dabei nur um ein Provinzorchester handelt.

(c) Magazin Frankfurt, 2017