Alexander, Geh aus mein Herz...

Mit einer Eigenproduktion von sechzehn klassischen Kirchenliedern kommt der Tenor Jay Alexander in Begleitung des Tschechischen Sinfonieorchesters, Prag, auf den Markt. Seit Kindertagen ist er mit Kirchenmusik vertraut. Seine Liebe zu den Liedern, die bereits in der Sonntagsschule begann, erklärt er so: „Die Kirchenlieder begeistern mich. Sie haben nichts Unterwürfiges, sondern besitzen eine strahlende Demut und Respekt vor denen, die über uns wachen, an die wir deshalb glauben. Und das zieht sich durch alle Religionen. Eine Verehrung, nicht unbedingt auf Augenhöhe, sondern auf Tonhöhe. Ich hatte schon lange die Idee, diesen wundervollen Liedschatz aufzunehmen, mit neuen Arrangements und Orchester.

Kreativ und kompetent unterstützt wurde er dabei von langjährigen musikalischen Weggefährten, wie Richard Whilds, Repetitor an der Staatsoper München, und dem Dirigenten Adrian Werum. Die Freunde und Kollegen arrangierten die Lieder so, dass „sie klangen wie ich es schon zu meiner Kinderzeit in meinem Inneren gehört hatte“, ergänzt Alexander die Wahl seiner beiden Partner. Seine neue CD, aufgenommen in Prag und im badischen Sandhausen, umfasst 15 Titel – darunter Lieder wie „Näher, mein Gott, zu Dir“, „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und natürlich „Geh aus, mein Herz“. „Diese Lieder sind längst ein Teil von mir.“, resümiert Jay Alexander.

Neben dem berühmten Prager Orchester begleiten den Tenor der Chor des Staatstheaters Karlsruhe, die Aurelius Sängerknaben Calw, Mirjam Budday (Englischhorn) und Klaus Jäckle (Gitarre). Der Sänger studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, er ist Preisträger namhafter internationaler Gesangswe1ttbewerbe und verkörperte bereits zahlreiche Partien an verschiedenen Opernhäusern. Regelmäßig ist er auch in Oratorien und Messen zu hören. Mit Marshall & Alexander sorgt er seit mehr als 15 Jahren deutschlandweit für ausverkaufte Häuser. Mit geistlicher Musik gestalteten die beiden Sänger seit 2004 bisher über 500 Kirchenkonzerte.

(c) Magazin Frankfurt, 2017