Zopfi, Sehnsucht nach den grünen Höhen

Auf literarischen Wanderungen zwischen Pfannenstiel, Churfirsten und Tödi unterwegs erfährt man manches: Wo Anna Göldin zur Richtstätte schritt, wo Max Frisch in einen Bergbach fiel, wo Jakob Stutz eine Dichterschule führte, wo Siedler ein Gottesreich auf Erden errichten wollten, wo eine Walserin aus dem Calfeisental mit einem Kuss ihr Glück verscherzte, wo Ludwig Hohl auf wilden Klettereien den Ruf zum Dichter empfing, wo Tim Krohns Vreneli auf dem Gletscher »Blüemli bislete«: An diesen und weiteren Orten kommen wir vorbei, wenn wir Hügel, Täler, Ebenen, Seeufer und Berggebiete zwischen Schnebelhorn, Churfirsten und Tödi auf den Spuren von Autorinnen und Autoren durchstreifen.

Dabei erleben wir ihre Geschichten, Empfindungen und Erinnerungen auf Schritt und Tritt. Zum Beispiel auf einem Spaziergang über den Pfannenstiel, einer Rapperswiler Stadtwanderung, auf Wanderwegen über die Zürcher Oberländer Höhen, Sagenpfaden im Sarganserland oder steilen Aufstiegen in den Glarner Bergen. Die siebzehn literarischen Wanderungen mit Bezügen zu über fünfzig Autorinnen und Autoren sind alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die meisten sind Tageswanderungen, können aber zu zwei- oder dreitägigen Touren verbunden werden.

(c) Magazin Frankfurt, 2019