Taghizadegan/Schulak, Die Alpenphilosophie

Städter, Urlauber und Einheimische lieben sie gleichermaßen: Die Alpen, diese traumhafte Naturlandschaft, die viele magisch anzieht. Die beiden Philosophen Rahim Taghizadegan und der Wiener Eugen Maria Schulak, haben sich auf die Spurensuche nach vergessenen Weisheiten und Werten gemacht, um zu erkunden worin die Faszination des Landleben liegt und was die Liebe zur Natur und den Bergen eigentlich begründet. Ist es vergessenes Wissen das da in den verwinkelten Tälern, kleinen Dörfern und gemütlichen Wirtshausstuben schlummert? Auf ihrer Reise durchquerten sie Österreich, Süddeutschland, Liechtenstein und die Schweiz, besuchten Höfe, Almen und Gipfel. Lauschten den kleinen und großen Weisheiten der Bauern und Handwerker und schrieben, inspiriert von dieser Vielzahl an Eindrücken, dieses philosophische Alpenpanorama mit den schönen Seiten des einfachen Lebens.

Der 35-jährige Iraner Rahim Taghizadegan wuchs in Österreich auf, studierte Physik, Wirtschaft und Soziologie in Wien und Lausanne und lehrt heute als Wirtschaftsphilosoph an zahlreichen Universitäten. 2006 gründete er das Institut für Wertewirtschaft. Da er meist in Wien lebt, seine Frau aber in Bern, pendelt er regelmäßig über die Alpen. Der Wiener Eugen Maria Schulak studierte Gitarre, Psychologie, Geschichte und Philosophie und gründete 1998 die Philosophische Praxis in Wien und arbeitet am Institut für Wertewirtschaft. Für ihn sind die Alpen Teil seiner schönsten Kindheitserinnerungen.

(c) Magazin Frankfurt, 2020