Bär Läsker, No need for Meat

Kein Kochbuch von einem Profikoch oder Publizisten. Autor Andreas Bär Läsker ist Manager der Fantastischen 4 und konnte vor einigen Jahren seinen Bekanntheitsgrad steigern, als er als DSDS-Juror junge Gesangstalente be-und verurteilte. Doch seit er vegan lebt, hat sich der Kreative als echter Rezeptentwickler gemausert. Jetzt können auch andere seine bislang nur im Freundeskreis beliebten Rote-Bete-Küchle endlich nachkochen... Dabei ist es sein Ziel, dem veganen Essen den Nimbus von Langeweile, Extremismus, Komplexität, Anstrengung, Verbissenheit, Spaßfreiheit und sozialer Ausgrenzung zu nehmen, denn nichts davon ist wahr. Andreas will diesen ganz, ganz furchtbaren, unfassbar gigantischen, Wahnsinns-Mega-Irrtum aufklären. Wir alle wurden in dem Glauben erzogen, oder von der Agrar-, Lebensmittel- und Werbeindustrie dahingehend konditioniert, dass unsere Mahlzeiten um das Zentrum herum gebaut werden müssen, und das Zentrum ist nun mal ein Stück Fleisch.

Das Schnitzel, der Braten, das Steak, die Bratwurst, die Frikadelle oder der Schaschlik-Spieß sind quasi das, worum sich der Rest der Ernährung zu drehen hat. Die riesige Mauer aus Fleisch, Wurst und Käse ist jedoch nur ein armseliger, kleiner Bruchteil dessen, was man als Ernährungsuniversum betrachten kann. Bär Läsker meint, dass Fleischesser nicht einmal den Orbit erreichen, während Veganer durch eine intergalaktische, neue, interessante und unfassbar vielfältige Welt der Ernährung reisen, die nicht nur um vieles größer ist als die der anderen Seite, sondern sich über Jahre hinweg selbst immer weiter potenziert. Hört sich übertrieben an? Isses aber nich'.

(c) Magazin Frankfurt, 2017